Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20

Das HLF 20/16 kam im November 2006 als Ersatzbeschaffung für das alte LF 8/8. Die Bezeichnung HLF 20/16 suggeriert zunächst, dass alles größer und schwerer wurde. Teilweise stimmt das tatsächlich, was aber nicht an der Gigantomanie der Feuerwehr liegt, sondern einfach zum einen am Stand der Technik, der heutzutage selbstverständlich ein ganz anderer ist als 1980, als das alte Fahrzeug beschafft wurde. Zum anderen hängt es einfach auch an Normvorgaben oder Normbezeichnungen, nach denen ein vergleichbares Fahrzeug bis vor kurzem noch eben als LF 16/12 bezeichnet wurde.

Das H im HLF kennzeichnet laut neuer Norm ein Löschgruppenfahrzeug, welches einen gewissen Anteil an Gerätschaften für die technische H ilfeleistung mitführt. Die „20“ kommt von der neuen Pumpennorm, die höhere Werte fordert als früher, nämlich eine Pumpenleistung von mindestens 2.000 Liter Wasser/Minute.
Die „16“ steht für die mitgeführte Löschwassermenge, die laut Norm 1.600 Liter betragen muss, bei uns 2.000 Liter beträgt. Das Fahrzeug ist ein absolutes „Allroundtalent“, welches sowohl für den Brandeinsatz als auch für die technische Hilfeleistung eingesetzt werden kann.

Technische Daten
  • Fahrgestell Iveco-Magirus 140 E 28 (~ 280 PS)
  • zulässiges Gesamtgewicht 14.000kg
  • Aufbau Magirus
  • Baujahr 2006
  • Funkrufname Florian Ronne 52/20
  • Beladung weitgehend nach Norm
Fahrzeugbeladung
  • 1 Dräger Mini-Warn zw. Fahrer u. Beifahrer
  • 1 Wasserwerfer mit Zubehör
  • 4 Saugschläuche
  • 4-teilige Steckleiter
  • 3-teilige Schiebleiter
  • 1 Hebebaum
  • 1 Sprungretter Typ Lorsbach
  • 1 hydraulischer Spreizer
  • 1 hydraulische Rettungsschere