auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Altwarmbüchen, alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist.
Insgesamt waren vier PKW an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr technisch gerettet werden.
Die Rettung erfolgte durch HLF und RW mit hydraulischem Rettungsgerät. Nach der Befreiung wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.
Die weiteren beteiligten Fahrzeuge wurden durch das LF kontrolliert. Zu den Maßnahmen gehörten das Batteriemanagement sowie das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe.
Bei einem beteiligten Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug; der unbeschädigte Gastank wurde vorsorglich abgeschiebert.
Der ELW übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle.
Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt drei verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 voll gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau.
Appell:
Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch eine nicht konsequent gebildete Rettungsgasse deutlich erschwert und kostete wertvolle Zeit.
Bitte denken Sie bei Stau auf Autobahnen immer an die Rettungsgasse – sie kann Leben retten.(SK)
Über die Leitstelle wurden wir zu einem ausgelösten iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug stellte am Ende des Beschleunigungsstreifens ein iPhone fest und nahm dieses in Obhut. Eine Person konnte im Bereich der Einsatzstelle nicht angetroffen werden, eine Notlage lag nicht vor. Um eine weitere Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen, wurde das Mobiltelefon in Obhut genommen. In Abstimmung mit der Leitstelle wurde veranlasst, einen Streifenwagen der Autobahnpolizei zum Feuerwehrhaus zu entsenden. Dort wurde das Mobiltelefon an die Beamten übergeben. Alle weiteren anfahrenden Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen konnten die Anfahrt abbrechen bzw. einrücken.
Hinweis: Sollte jemand in dem genannten Zeitraum ein Mobiltelefon verloren haben, kann er sich unter dem unten aufgeführten Kontakt an die zuständige Polizeiautobahnwache wenden.
Auf der Autobahn kam es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Mercedes SUV und einem PKW. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und keine auslaufenden Betriebsstoffe.
Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Verkehrssicherung sowie das Sicherstellen des Brandschutzes. (SK)
Ein PKW Audi und ein VW-Kleintransporter kollidierten auf einer Kreuzung. Der Audi prallte dabei gegen einen Ampelmast, der Transporter kam mittig auf der Fahrbahn zum Stehen. Durch den im Audi ausgelösten E-Call erfolgte die automatische Notrufmeldung, welche zur Alarmierung der Feuerwehr führte.
Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass alle Fahrzeuginsassen ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten und unverletzt waren. Wir sperrten die Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher und prüften beide Fahrzeuge auf Gefahren im Bereich Elektrik und Antrieb.
Beim Audi handelte es sich um ein Hybridfahrzeug – durch die Airbagauslösung schaltete sich das Hochvoltsystem automatisch ab. Beim Transporter mit konventionellem Antrieb wurde vorsorglich die Batterie abgeklemmt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Im Einsatz war der Rüstzug der Feuerwehr Altwarmbüchen bestehend aus ELW, HLF, RW und LF unter der Leitung von Stefan Karsten.
Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Das NEF konnte die Alarmfahrt abbrechen.
Nach rund 60 Minuten war der Einsatz beendet. Durch das hohe Verkehrsaufkommen am Black Friday kam es zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. (SK)
Am gestrigen Abend führte die Feuerwehr Altwarmbüchen eine umfangreiche technische Hilfeleistungsübung durch. Gegen 18:25 Uhr wurde ein Verkehrsunfall unter dem Stichwort „hm1 – eingeklemmte Person, Verkehrsunfall, RTW vor Ort“ angenommen. Das Übungsszenario befand sich an der K114, in der langen Kurve zwischen Altwarmbüchen und Isernhagen KB – ein realitätsnaher und taktisch anspruchsvoller Übungsort.
Ein VW Golf 4 war nach einem angenommenen Abkommen von der Fahrbahn auf die Fahrzeugseite gekippt und anschließend mit dem Dach gegen einen Straßenbaum zum Liegen gekommen. Der Fahrer – dargestellt durch Sven Nawroth – war im Innenraum eingeschlossen und mit einem Arm unter der Fahrertür eingeklemmt. Die Anlehnung des PKW am Baum erhöhte die Komplexität der Lage deutlich, insbesondere hinsichtlich Stabilisierung, Zugangsöffnung und Rettungstaktik.
Taktische Schwerpunkte der Übung:
• Sichern & Stabilisieren eines PKW in Sonderlage
• Technische Rettung unter erschwerten Bedingungen
• Kommunikation und Abstimmung Feuerwehr und Rettungsdienst
• Erstzugang zum Patienten & medizinische Erstversorgung im Fahrzeug
• Erarbeitung alternativer Rettungswege
Als ersteintreffende Einheit war die KTG Hannover mit einem RTW, drei Notfallsanitäterinnen in Ausbildung sowie Praxisanleitern vor Ort. Nach ihrer ersten Rückmeldung alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Feuerwehr Altwarmbüchen zur technischen Rettung.
Für die Auszubildenden war die Lage ein besonderer Gewinn:
„So praxisnah kann man in der Schule einfach nicht üben. Allein die Tatsache, dass es dunkel war und wir zunächst auf uns allein gestellt waren, war unglaublich herausfordernd und realitätsnah.“, schilderte eine der drei Notfallsanitäterinnen in Ausbildung.
Auch Ortsbrandmeister Björn van Veen zeigte sich sehr zufrieden:
„Die wiederkehrenden Übungen zeigen deutlich, dass wir mit unserem praxisnahen Training auf dem richtigen Weg sind. Die Abläufe sitzen, die Zusammenarbeit funktioniert – genau das brauchen wir für den Einsatzfall.“
Um das Einsatzbild möglichst realistisch darzustellen und Abläufe wie im Realeinsatz zu trainieren, war zusätzlich eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Großburgwedel eingebunden.
Dank & Unterstützung
Die Feuerwehr Altwarmbüchen bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, ohne deren Mitwirken eine Übung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre:
• KTG-Praxisanleiter Michael Priemer & Oliver Köster
• Firma Jütte – Verformung des Übungsfahrzeugs (Kettenbagger) & Transportlogistik
• Firma Bremer – Bereitstellung des Unfall-PKW
• Bauhof Isernhagen – Radladerbereitstellung
• Straßenmeisterei Burgwedel – Freigabe der Übungsfläche
• Marcus Müller – Langenhagener News – Bereitstellung & Dokumentation des Bildmaterials
Die Planung und Ausarbeitung der Übung erfolgte durch Hendrik Hitzmann und Stefan Karsten. Die Vorbereitung lief über mehrere Wochen – mit dem Ziel, einen realitätsnahen, taktisch herausfordernden Einsatz zu simulieren und Einsatzabläufe weiter zu professionalisieren. (SK)
Ein PKW kam nach einem Auffahrunfall an der Mittelleitplanke zum Stehen. Der Fahrer war zunächst im Fahrzeug eingeschlossen und leicht verletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte die Person jedoch selbstständig über die Beifahrerseite aussteigen und wurde anschließend zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm die Absicherung der Einsatzstelle stellte den Brandschutz sicher. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Im Einsatz war der Rüstzug der Feuerwehr Altwarmbüchen mit HLF, RW und LF unter der Leitung von Christoph Valentin. (SK)
Gegen 13:03 Uhr wurde die Feuerwehr Isernhagen zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in Isernhagen N.B. alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, die den Kellerbrand bestätigte.
Nach Angaben der Bewohnerin brach das Feuer in der Sauna im Keller aus. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht mehr im Gebäude.
Zwei Angriffstrupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Um 13:30 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss folgten Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen.
Um 20:21 Uhr wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen über DME und Sirene zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.
Meldung: E-Call über Bosch – PKW in Leitplanke, nähere Umstände unklar
Die Einsatzstelle befand sich nicht – wie zunächst gemeldet – in Fahrtrichtung Kassel, sondern im Bereich des Kreuzes Kirchhorst in Fahrtrichtung Hamburg.
Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise deutlich entspannter dar als angenommen:
Ein Mercedes-PKW hatte sich im Abfahrtsbereich gedreht und war mit dem Heck gegen eine Fahrbahnbegrenzung geprallt. Alle Insassen waren unverletzt und nicht eingeklemmt. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten sie die Einsatzstelle eigenständig verlassen.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Bereich aus und betreute bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrzeuginsassen, darunter ein Kleinkind, im Mannschaftsraum des HLF.
Im Einsatz war der Rüstzug Altwarmbüchen bestehend aus Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen und Löschgruppenfahrzeug sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
Die Abfahrt auf die A37 in Richtung Hannover war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen rund 45 Minuten gesperrt.(SK)
Am heutigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zunächst mit dem Stichwort b1*Gebäudebrand – brennt Haus in den Kranichring alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, aufgrund mehrerer Notrufe und einer deutlich sichtbaren Rauchsäule, erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe auf b2*Gebäudebrand.
Lage beim Eintreffen:
Beim Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs brannte der Eingangsbereich eines Einfamilienhauses bereits massiv. Erste Löschversuche der Polizei mit einem Pulverlöscher mussten aufgrund der starken Hitzestrahlung abgebrochen werden. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Dachstuhl sowie das Flachdach eines Anbaus ausgebreitet.
Einsatzmaßnahmen:
Einsatzleiter Stefan Karsten ließ sofort zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude vorgehen. Im Inneren herrschte Nullsicht. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Dachhaut zu öffnen.
Durch den gezielten Einsatz eines Strahlrohres, aus dem Korb, konnte in letzter Minute ein ausgedehnter Dachstuhlbrand verhindert und das Feuer auf den Dachbereich begrenzt werden.
Ein weiterer Trupp löschte offene Flammen im Traufbereich, während die Polizei umsichtig die umliegenden Gebäude räumte. Ein angrenzendes Gebäude musste belüftet werden.
Ergebnis:
Keine verletzten Personen
Straßen Schwanenkamp und Kranichring rund 2 Stunden voll gesperrt
„Feuer aus“ gegen 17:00 Uhr
Brandnachschau gegen 19:00 Uhr – keine Glutnester festgestellt
Gebäude unbewohnbar und teilweise einsturzgefährdet
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Einsatzstelle an Kriminalpolizei übergeben.(SK)