Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Um 06:27 Uhr rückte eine Drehleiter-Kleinalarmgruppe nach Neuwarmbüchen aus. In einem Wohngebäude hatten ein Rauchwarnmelder ausgelöst und Brandgeruch war wahrnehmbar. Vor Ort bestätigte sich ein bereits erloschener Kleinbrand im Badezimmer. Der Bereich wurde durch einen Trupp kontrolliert und anschließend belüftet. Danach konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. (SK)

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Ein Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus hatte über einen längeren Zeitraum ausgelöst. Bei der Erkundung konnten weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Auch ein Auslösegrund war nicht erkennbar. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.(SK)

Verrauchte Wohnung – Angebranntes Essen

Zunächst wurde die Feuerwehr Isernhagen HB und die Drehleiter aus Altwarmbüchen zu einer Rauchentwicklung aus einer Haustür alarmiert. Da auf der Anfahrt weitere Notrufe über einen möglichen Gebäudebrand mit Menschengefährdung eingingen, wurde das Einsatzstichwort auf B2 erhöht und weitere Kräfte alarmiert. Bei der ersten Erkundung bestätigte sich die Rauchentwicklung. Alle Bewohner hatten das Gebäude jedoch bereits verlassen. Ursache war angebranntes Essen auf dem Herd. Der Kräfteansatz konnte daraufhin zügig auf die zuständige Feuerwehr Isernhagen HB reduziert werden. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Kleinkind in PKW eingeschlossen

Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen alarmiert, weil ein Kleinkind in einem PKW eingeschlossen war. Trotz eines schattigen Stellplatzes zeigte das Kind bereits deutliche Anzeichen einer Hitzeerschöpfung. Um schnell Zugang zum Fahrzeug zu schaffen, wurde eine Seitenscheibe entglast und anschließend die Tür geöffnet. Nach der Kontrolle durch den Rettungsdienst war das Kind wohlauf und konnte vor Ort verbleiben. Bitte lasst Kinder bei diesen Temperaturen niemals unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück – auch nicht für wenige Minuten. Fahrzeuge können sich selbst im Schatten sehr schnell aufheizen.(SK)

Bildnachweis: Oehlmann, Traue

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Ein automatischer Melder eines Rauchansaugsystems hatte ausgelöst. Der betroffene Bereich wurde durch die Feuerwehr erkundet – eine Rauch- oder Brandfeststellung ergab sich nicht. Kurz nachdem wir eingerückt waren, löste die Anlage erneut aus, sodass die Feuerwehr ein zweites Mal anfahren musste. Auch bei der erneuten Erkundung konnte keine Feststellung gemacht werden. Die Anlage wurde zurückgestellt und das Objekt an einen Verfügungsberechtigten übergeben.(SK)

Türöffnung

Die Feuerwehr wurde zu einer hilflosen Person in einer Wohnung alarmiert. Über den Balkon konnte Zugang zur Wohnung geschaffen werden. Dort wurde eine gestürzte Person auf dem Balkon aufgefunden. Die Wohnungstür wurde anschließend von innen geöffnet und die Person an den Rettungsdienst übergeben.

Bildnachweis: van Veen, Karsten

Wasserschaden in Mehrfamilienhaus

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Gemeldet war auslaufendes Wasser, das ab dem 6. Obergeschoss durch mehrere Wohnungen lief. Beim Eintreffen war der eigentliche Wasserschaden bereits weitgehend aufgenommen. Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass Wasser in Elektroverteilungen und Versorgungsschächte mehrerer Wohneinheiten eingedrungen war. Da es in Sicherungskästen bereits zu Funkenbildung und Knistern kam, wurden in Abstimmung mit dem Netzbetreiber und der Hausverwaltung mehrere betroffene Wohnungen stromlos geschaltet. Insgesamt waren fünf Wohneinheiten betroffen, vier davon blieben bis zur Überprüfung durch einen Elektrofachbetrieb vom Netz getrennt. In einer Wohnung wurde zunächst nicht geöffnet. Da dort eine akute Gefahr im Bereich der Elektroverteilung bestand, wurde die Wohnung durch die Feuerwehr geöffnet. Die anwesenden Personen hatten das Klopfen und Rufen aufgrund einer Schwerhörigkeit nicht wahrgenommen. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine weitere Gefährdung frühzeitig verhindert werden. (SK)

Verrauchte Wohnung – Angebranntes Essen

Am späten Vormittag wurden wir zu einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einer Wohnung alarmiert. Nach erster Meldung sollte sich zudem eine Person in der Wohnung befinden und nicht ansprechbar sein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich die Person bereits außerhalb der Wohnung. Die Wohnung war jedoch verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung vor und konnte angebranntes Essen als Ursache feststellen. Die Wohnung wurde anschließend druckbelüftet. Nach Kontrolle durch den Notarzt blieb die Person unverletzt und konnte vor Ort verbleiben. Die Einsatzstelle wurde an Hausbewohner übergeben.(SK)

Bildnachweis: Oehlmann

LKW gegen Hauswand

Am heutigen Montagnachmittag wurden die Feuerwehren Isernhagen KB, HB sowie Altwarmbüchen – nach dem Gebäudebrand am Vormittag bereits zum zweiten Mal an diesem Tag – zu einem Einsatz nach Isernhagen KB alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw in einem Gebäude. Vor Ort war ein 3,5-Tonner vom Typ Iveco Daily eines Lieferdienstes mit einem Wohngebäude kollidiert. Entgegen der ersten Meldung war beim Eintreffen der Feuerwehr keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt. Die Anwohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudewand erheblich beschädigt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Batteriemanagement am Fahrzeug. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Bildnachweis: Wegner, Feuerwehrsprecher