iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt

Über die Leitstelle wurden wir zu einem ausgelösten iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen.
Das Hilfeleistungslöschfahrzeug stellte am Ende des Beschleunigungsstreifens ein iPhone fest und nahm dieses in Obhut. Eine Person konnte im Bereich der Einsatzstelle nicht angetroffen werden, eine Notlage lag nicht vor.
Um eine weitere Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen, wurde das Mobiltelefon in Obhut genommen. In Abstimmung mit der Leitstelle wurde veranlasst, einen Streifenwagen der Autobahnpolizei zum Feuerwehrhaus zu entsenden. Dort wurde das Mobiltelefon an die Beamten übergeben.
Alle weiteren anfahrenden Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen konnten die Anfahrt abbrechen bzw. einrücken.

Hinweis:
Sollte jemand in dem genannten Zeitraum ein Mobiltelefon verloren haben, kann er sich unter dem unten aufgeführten Kontakt an die zuständige Polizeiautobahnwache wenden.

📞 Kontakt:
Polizeiautobahnwache
Burgstraße 125
30826 Garbsen
Tel.: 0511 109-8930

Es handelte sich um den fünften Einsatz innerhalb von fünf Tagen. (SK)

Bildnachweis: Symbolbild, KI generiert

Ausgelöste Apple Watch

Durch eine automatisch ausgelöste Notruffunktion einer Smartwatch wurde die Feuerwehr alarmiert.

Ein Sprechkontakt mit der auslösenden Person kam nicht zustande, weshalb die Leitstelle folgerichtig von einer möglichen Notlage ausgehen musste.

Bei der anschließenden Erkundung vor Ort konnte keine Notlage festgestellt werden.

Der Einsatz des Rüstzuges mit HLF, RW und LF wurde nach rund 30 Minuten beendet.

WICHTIGER APPELL

Bei versehentlich oder fälschlich ausgelösten Notrufen – egal ob über Smartphone oder Smartwatch – gilt:

IMMER auf die Rückmeldung der Leitstelle warten

DEN NOTRUF NICHT EIGENSTÄNDIG ABBRECHEN

Wird der Kontakt beendet, muss die Leitstelle aus Sicherheitsgründen vom Schlimmsten ausgehen.

Das führt unweigerlich zu einem großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei – obwohl möglicherweise keine Hilfe benötigt wird.

Eine kurze Rückmeldung kann Einsätze vermeiden und Einsatzkräfte für echte Notfälle freihalten. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Verkehrsunfall

Auf der Autobahn kam es zu einem Auffahrunfall zwischen einem Mercedes SUV und einem PKW. Glücklicherweise gab es keine Verletzten und keine auslaufenden Betriebsstoffe.

Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Verkehrssicherung sowie das Sicherstellen des Brandschutzes. (SK)

Verkehrsunfall – eingeklemmte Person

Ein PKW Audi und ein VW-Kleintransporter kollidierten auf einer Kreuzung. Der Audi prallte dabei gegen einen Ampelmast, der Transporter kam mittig auf der Fahrbahn zum Stehen. Durch den im Audi ausgelösten E-Call erfolgte die automatische Notrufmeldung, welche zur Alarmierung der Feuerwehr führte.

Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass alle Fahrzeuginsassen ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten und unverletzt waren. Wir sperrten die Einsatzstelle, stellten den Brandschutz sicher und prüften beide Fahrzeuge auf Gefahren im Bereich Elektrik und Antrieb.

Beim Audi handelte es sich um ein Hybridfahrzeug – durch die Airbagauslösung schaltete sich das Hochvoltsystem automatisch ab. Beim Transporter mit konventionellem Antrieb wurde vorsorglich die Batterie abgeklemmt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Im Einsatz war der Rüstzug der Feuerwehr Altwarmbüchen bestehend aus ELW, HLF, RW und LF unter der Leitung von Stefan Karsten.

Rettungsdienst und Polizei waren ebenfalls vor Ort. Das NEF konnte die Alarmfahrt abbrechen.

Nach rund 60 Minuten war der Einsatz beendet. Durch das hohe Verkehrsaufkommen am Black Friday kam es zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. (SK)

Bildnachweis: Reinhart, Krafft

Verkehrsunfall PKW gegen Baum – Alarmübung

Am gestrigen Abend führte die Feuerwehr Altwarmbüchen eine umfangreiche technische Hilfeleistungsübung durch. Gegen 18:25 Uhr wurde ein Verkehrsunfall unter dem Stichwort „hm1 – eingeklemmte Person, Verkehrsunfall, RTW vor Ort“ angenommen. Das Übungsszenario befand sich an der K114, in der langen Kurve zwischen Altwarmbüchen und Isernhagen KB – ein realitätsnaher und taktisch anspruchsvoller Übungsort.

Ein VW Golf 4 war nach einem angenommenen Abkommen von der Fahrbahn auf die Fahrzeugseite gekippt und anschließend mit dem Dach gegen einen Straßenbaum zum Liegen gekommen. Der Fahrer – dargestellt durch Sven Nawroth – war im Innenraum eingeschlossen und mit einem Arm unter der Fahrertür eingeklemmt. Die Anlehnung des PKW am Baum erhöhte die Komplexität der Lage deutlich, insbesondere hinsichtlich Stabilisierung, Zugangsöffnung und Rettungstaktik.

Taktische Schwerpunkte der Übung:

• Sichern & Stabilisieren eines PKW in Sonderlage

• Technische Rettung unter erschwerten Bedingungen

• Kommunikation und Abstimmung Feuerwehr und Rettungsdienst

• Erstzugang zum Patienten & medizinische Erstversorgung im Fahrzeug

• Erarbeitung alternativer Rettungswege

Als ersteintreffende Einheit war die KTG Hannover mit einem RTW, drei Notfallsanitäterinnen in Ausbildung sowie Praxisanleitern vor Ort. Nach ihrer ersten Rückmeldung alarmierte die Regionsleitstelle Hannover die Feuerwehr Altwarmbüchen zur technischen Rettung.

Für die Auszubildenden war die Lage ein besonderer Gewinn:

„So praxisnah kann man in der Schule einfach nicht üben. Allein die Tatsache, dass es dunkel war und wir zunächst auf uns allein gestellt waren, war unglaublich herausfordernd und realitätsnah.“, schilderte eine der drei Notfallsanitäterinnen in Ausbildung.

Auch Ortsbrandmeister Björn van Veen zeigte sich sehr zufrieden:

„Die wiederkehrenden Übungen zeigen deutlich, dass wir mit unserem praxisnahen Training auf dem richtigen Weg sind. Die Abläufe sitzen, die Zusammenarbeit funktioniert – genau das brauchen wir für den Einsatzfall.“

Um das Einsatzbild möglichst realistisch darzustellen und Abläufe wie im Realeinsatz zu trainieren, war zusätzlich eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Großburgwedel eingebunden.

Dank & Unterstützung

Die Feuerwehr Altwarmbüchen bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, ohne deren Mitwirken eine Übung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre:

• Sven Nawroth – Unfalldarsteller

• Regionsleitstelle Hannover

• Polizei Großburgwedel – Verkehrssicherung & Lagebegleitung

• KTG Hannover – NotSan-Auszubildende & Team

• KTG-Praxisanleiter Michael Priemer & Oliver Köster

• Firma Jütte – Verformung des Übungsfahrzeugs (Kettenbagger) & Transportlogistik

• Firma Bremer – Bereitstellung des Unfall-PKW

• Bauhof Isernhagen – Radladerbereitstellung

• Straßenmeisterei Burgwedel – Freigabe der Übungsfläche

• Marcus Müller – Langenhagener News – Bereitstellung & Dokumentation des Bildmaterials

Die Planung und Ausarbeitung der Übung erfolgte durch Hendrik Hitzmann und Stefan Karsten. Die Vorbereitung lief über mehrere Wochen – mit dem Ziel, einen realitätsnahen, taktisch herausfordernden Einsatz zu simulieren und Einsatzabläufe weiter zu professionalisieren. (SK)

Bildnachweis: Marcus Müller (Langenhagener News)

Verkehrsunfall A7 – eingeklemmte Person

Ein PKW kam nach einem Auffahrunfall an der Mittelleitplanke zum Stehen. Der Fahrer war zunächst im Fahrzeug eingeschlossen und leicht verletzt. Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte die Person jedoch selbstständig über die Beifahrerseite aussteigen und wurde anschließend zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.

Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, übernahm die Absicherung der Einsatzstelle stellte den Brandschutz sicher. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Im Einsatz war der Rüstzug der Feuerwehr Altwarmbüchen mit HLF, RW und LF unter der Leitung von Christoph Valentin. (SK)

Bildnachweis: Stolorz

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person auf der A7 – glücklicherweise keine Verletzten

Um 20:21 Uhr wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen über DME und Sirene zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Meldung: E-Call über Bosch – PKW in Leitplanke, nähere Umstände unklar

Die Einsatzstelle befand sich nicht – wie zunächst gemeldet – in Fahrtrichtung Kassel, sondern im Bereich des Kreuzes Kirchhorst in Fahrtrichtung Hamburg.

Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise deutlich entspannter dar als angenommen:

Ein Mercedes-PKW hatte sich im Abfahrtsbereich gedreht und war mit dem Heck gegen eine Fahrbahnbegrenzung geprallt. Alle Insassen waren unverletzt und nicht eingeklemmt. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten sie die Einsatzstelle eigenständig verlassen.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Bereich aus und betreute bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrzeuginsassen, darunter ein Kleinkind, im Mannschaftsraum des HLF.

Im Einsatz war der Rüstzug Altwarmbüchen bestehend aus Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen und Löschgruppenfahrzeug sowie der Rettungsdienst und die Polizei.

Die Abfahrt auf die A37 in Richtung Hannover war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen rund 45 Minuten gesperrt.(SK)

Bildnachweis: Karsten

E-Call ohne Sprechverbindung

Ein Fahrzeug hatte einen automatischen Notruf (E-Call) abgesetzt. Nach umfassender Erkundung konnte kein Unfall festgestellt werden. (SK)

Automatischer iPhone Notruf

Der erste Alarm erreichte uns am Donnerstag um 23:34 Uhr mit dem Stichwort HM1 – Hilfeleistung Menschengefährdung 1. Alarmstufe, eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall. Der Notruf war über ein iPhone ausgelöst worden, Einsatzort war die BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg. Trotz intensiver Erkundung konnte vor Ort keine Feststellung gemacht werden. Der Einsatz wurde um 00:00 Uhr beendet. (SK)

Automatischer Smartwatch Notruf

In Neuwarmbüchen hatte eine Smartwatch vermutlich durch einen starken Aufprall automatisch einen Notruf ausgelöst. Die Leitstelle alarmierte daraufhin mehrere Feuerwehren mit dem Stichwort „VU mit eingeklemmter Person“.

Noch während der Anfahrt konnte durch erste Rückmeldungen ein reales Schadensereignis ausgeschlossen werden. (SK)