LKW gegen Hauswand

Am heutigen Montagnachmittag wurden die Feuerwehren Isernhagen KB, HB sowie Altwarmbüchen – nach dem Gebäudebrand am Vormittag bereits zum zweiten Mal an diesem Tag – zu einem Einsatz nach Isernhagen KB alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw in einem Gebäude. Vor Ort war ein 3,5-Tonner vom Typ Iveco Daily eines Lieferdienstes mit einem Wohngebäude kollidiert. Entgegen der ersten Meldung war beim Eintreffen der Feuerwehr keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt. Die Anwohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudewand erheblich beschädigt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Batteriemanagement am Fahrzeug. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Bildnachweis: Wegner, Feuerwehrsprecher

Automatischer E-Call

In der Nacht wurden die Feuerwehren Isernhagen HB und Altwarmbüchen zu einer E-Call-Auslösung ohne Sprechverbindung alarmiert. Vor Ort war zunächst unklar, ob es sich um einen manuellen oder automatischen Notruf eines Fahrzeugs handelte. Die gemeldete Adresse, ein dort ansässiges Gewerbeobjekt sowie die weitläufigen Außenflächen wurden umfassend abgesucht. Zur besseren Kontrolle wurde der Bereich großflächig ausgeleuchtet. Weder eine hilflose Person noch ein verunfalltes Fahrzeug konnten festgestellt werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.(SK)

Ausgelöster eCall – kein Sprechkontakt

Am Dienstagmorgen wurden wir mit dem Rüstzug zur Unterstützung der Feuerwehr Isernhagen NB alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW, ausgelöst durch ein automatisches Notrufsystem eines Fahrzeuges.

Vor Ort bestätigte sich zwar ein Unfall, entgegen der ersten Meldung war jedoch keine Person eingeklemmt.

Ein Tätigwerden unserer Kräfte war daher nicht erforderlich, sodass wir die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen konnten. (SK)

Automatischer iPhone Notruf – Person eingeklemmt

In der Nacht wurden wir zu einem automatischen Notruf über ein mobiles Endgerät auf die BAB 7 alarmiert.

Vor Ort konnte auf dem Standstreifen ein Mobiltelefon aufgefunden werden. Vermutlich wurde dieses zuvor auf einem Fahrzeugdach vergessen und hatte anschließend selbstständig einen Unfall erkannt und den Notruf ausgelöst.

Eine eingeklemmte oder verletzte Person konnte nicht festgestellt werden. Somit war kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.

Das Mobiltelefon wurde aufgenommen und zur weiteren Klärung an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet.

Alarmstichwort, Uhrzeit und Einsatzort sorgten zunächst für erhöhte Aufmerksamkeit – am Ende war glücklicherweise nur das Smartphone „verunfallt“. (SK)

Automatischer iPhone Notruf

Wir wurden gemäß Ausrückeordnung zur Unterstützung nach Isernhagen HB alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage nicht. Der Einsatz konnte für uns abgebrochen werden. (SK)

Verkehrsunfall PKW vs. Bus

Wir wurden zur Unterstützung der Feuerwehr Isernhagen HB zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Bus alarmiert. Entgegen der ersten Meldung war keine Person eingeklemmt, sodass wir die Einsatzstelle unmittelbar nach unserem Eintreffen wieder verlassen konnten.

Verkehrsunfall – eingeklemmte Person

Am heutigen Sonntagabend wurden wir um 20:08 Uhr mit dem Stichwort

*hm1 – Hilfeleistung Menschengefährdung 1. Alarmstufe: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, PKW in Leitplanke*

auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Altwarmbüchen, alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist.

Insgesamt waren vier PKW an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr technisch gerettet werden.

Die Rettung erfolgte durch HLF und RW mit hydraulischem Rettungsgerät. Nach der Befreiung wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.

Die weiteren beteiligten Fahrzeuge wurden durch das LF kontrolliert. Zu den Maßnahmen gehörten das Batteriemanagement sowie das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe.

Bei einem beteiligten Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug; der unbeschädigte Gastank wurde vorsorglich abgeschiebert.

Der ELW übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle.

Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt drei verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 voll gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau.

Appell:

Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch eine nicht konsequent gebildete Rettungsgasse deutlich erschwert und kostete wertvolle Zeit.

Bitte denken Sie bei Stau auf Autobahnen immer an die Rettungsgasse – sie kann Leben retten.(SK)

Bildnachweis: Reinhart, Karsten

iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt

Über die Leitstelle wurden wir zu einem ausgelösten iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen.
Das Hilfeleistungslöschfahrzeug stellte am Ende des Beschleunigungsstreifens ein iPhone fest und nahm dieses in Obhut. Eine Person konnte im Bereich der Einsatzstelle nicht angetroffen werden, eine Notlage lag nicht vor.
Um eine weitere Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen, wurde das Mobiltelefon in Obhut genommen. In Abstimmung mit der Leitstelle wurde veranlasst, einen Streifenwagen der Autobahnpolizei zum Feuerwehrhaus zu entsenden. Dort wurde das Mobiltelefon an die Beamten übergeben.
Alle weiteren anfahrenden Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen konnten die Anfahrt abbrechen bzw. einrücken.

Hinweis:
Sollte jemand in dem genannten Zeitraum ein Mobiltelefon verloren haben, kann er sich unter dem unten aufgeführten Kontakt an die zuständige Polizeiautobahnwache wenden.

📞 Kontakt:
Polizeiautobahnwache
Burgstraße 125
30826 Garbsen
Tel.: 0511 109-8930

Es handelte sich um den fünften Einsatz innerhalb von fünf Tagen. (SK)

Bildnachweis: Symbolbild, KI generiert

Ausgelöste Apple Watch

Durch eine automatisch ausgelöste Notruffunktion einer Smartwatch wurde die Feuerwehr alarmiert.

Ein Sprechkontakt mit der auslösenden Person kam nicht zustande, weshalb die Leitstelle folgerichtig von einer möglichen Notlage ausgehen musste.

Bei der anschließenden Erkundung vor Ort konnte keine Notlage festgestellt werden.

Der Einsatz des Rüstzuges mit HLF, RW und LF wurde nach rund 30 Minuten beendet.

WICHTIGER APPELL

Bei versehentlich oder fälschlich ausgelösten Notrufen – egal ob über Smartphone oder Smartwatch – gilt:

IMMER auf die Rückmeldung der Leitstelle warten

DEN NOTRUF NICHT EIGENSTÄNDIG ABBRECHEN

Wird der Kontakt beendet, muss die Leitstelle aus Sicherheitsgründen vom Schlimmsten ausgehen.

Das führt unweigerlich zu einem großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei – obwohl möglicherweise keine Hilfe benötigt wird.

Eine kurze Rückmeldung kann Einsätze vermeiden und Einsatzkräfte für echte Notfälle freihalten. (SK)

Bildnachweis: Karsten