Personensuche im Wasser

Um 09:37 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Isernhagen H.B., Altwarmbüchen, Isernhagen N.B. mit dem ELW sowie Isernhagen K.B. mit dem GW-Betreuung zum Hufeisensee alarmiert. Weitere Kräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei kamen im Verlauf hinzu.

Auslöser war die Meldung, dass nach dem Schwimmen möglicherweise eine Person vermisst werde. Vier weitere Schwimmer hatten das Wasser beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits eigenständig verlassen. Nach übereinstimmenden Angaben soll eine Person in Richtung der Bojen die Hand gehoben haben und anschließend nicht mehr gesehen worden sein.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte gegliedert. Taucher der Feuerwehren Burgdorf und Lohnde sowie der DLRG suchten unter Wasser. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten den Uferbereich und suchten das flache Wasser mit Menschenketten ab. Zeitweise waren sechs Boote sowie bis zu 98 Einsatzkräfte vor Ort – Polizeikräfte nicht eingerechnet.

Unterstützt wurde die Suche durch eine Drohne der DLRG Langenhagen und zeitweise durch den Polizeihubschrauber PHÖNIX. Zwei Sonarboote überprüften zudem gezielt mögliche Verdachtspunkte.

Da keine Person aufgefunden und auch keine konkrete Vermisstenmeldung bestätigt werden konnte, wurde die Suche gegen 12 Uhr ohne Feststellung beendet.(SK)

Türöffnung

In der Füllenfeldstraße war eine Person gestürzt und konnte die verschlossene Wohnungstür nicht mehr selbst öffnen. Wir verschafften uns Zugang und übergaben die Person zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst.(SK)

Auslaufende Betriebsstoffe

An einem Mitnahmestapler löste sich beim Entladen von Gestellen für Bauelemente eine Hydraulikverschraubung. Dadurch trat Hydrauliköl aus und verunreinigte die Fahrbahn. Eine größere Lache wurde vorsorglich mit Ölbindemittel abgestreut. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde ein Fachunternehmen zur Reinigung der Verkehrsfläche beauftragt, um die notwendige Griffigkeit der Fahrbahn wiederherzustellen. Nach der Datenaufnahme war der Einsatz für uns beendet. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben. (SK)

Bildnachweis: Stolorz

Kleintierrettung Waldkauz

Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zu einer vermeintlich verletzten Eule am Schulzentrum Helleweg alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen jungen Waldkauz handelte. Dieser hatte lediglich eine kurze Pause eingelegt und wurde weiterhin durch seine Eltern versorgt.

Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich.(SK)

Bildnachweis: Korte

Personensuche im Wasser

Am Sonntagabend erhielt die Polizei den Hinweis, dass eine Person zum Schwimmen in den Hufeisensee gegangen, anschließend jedoch nicht wieder aus dem Wasser gekommen sei.

Nachdem die Lage vor Ort zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte, wurde die Feuerwehr gegen 23:15 Uhr mit dem Stichwort „HW2 – Personensuche im Wasser, groß“ alarmiert. Daraufhin rückte ein Großaufgebot an Einsatz- und Spezialkräften zum Hufeisensee aus.

Vor Ort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Boote und Taucher gingen ins Wasser. Im Erstangriff suchten Einsatzkräfte den ufernahen Bereich zusätzlich in einer Menschenkette ab. Die Badestellen sowie die Ein- und Ausstiegsbereiche der Taucher wurden großflächig ausgeleuchtet.

Auch der Polizeihubschrauber PHÖNIX suchte den See und die angrenzenden Bereiche mit einer Wärmebildkamera ab. Zusätzlich kam ein Sonarboot zum Einsatz. Sämtliche Suchmaßnahmen blieben ohne Feststellung.

Gegen 2 Uhr wurden die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegenstände, die zunächst am Ufer aufgefunden worden waren, konnten im Verlauf des Einsatzes einer Person zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizei.

Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 2:30 Uhr wieder ein. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Türöffnung

Am gestrigen Dienstag wurden wir gegen 10:07h mit dem Stichwort hm zu einer Person in Notlage in die Königsberger Straße nach Altwarmbüchen alarmiert. Vor Ort öffnete die betroffene Person nach lautem Klopfen selbstständig die Tür. Ein Einsatz für die Feuerwehr war daraufhin nicht erforderlich.(SK)

Tierrettung

Einsatz für eine gemeldete Wildgans in Altwarmbüchen. Noch vor dem Eintreffen unseres ELW flog das Tier eigenständig davon. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.(SK)

Verkehrsunfall auf der A7

Am Freitagabend wurden wir zunächst mit dem Stichwort hbi1 – auslaufende Betriebsstoffe auf die A7 alarmiert. Aufgrund des Umfangs der Lage wurde das Einsatzstichwort auf hba2 erhöht. Ein Pkw BMW war aus bislang ungeklärter Ursache von seinem Fahrstreifen abgekommen, ins Schleudern geraten und zunächst mit einem Gliederzug Actros sowie anschließend mit einem 16-Tonnen-Thermo-Lkw MAN kollidiert. Dabei wurde der Kraftstofftank des Lkw aufgerissen. Rund 800 Liter Diesel liefen nahezu vollständig aus. Das Trümmerfeld und die Verunreinigung erstreckten sich über eine Länge von rund 400 Metern. Die beiden Insassen des Pkw wurden leicht verletzt und mit zwei Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Die Fahrer der beteiligten Lkw blieben unverletzt. Wir fingen den auslaufenden Kraftstoff auf, dämmten ihn ein, dichteten den beschädigten Tank ab und verhinderten so ein weiteres Eindringen in das Erdreich. Außerdem stellten wir den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Wegen der großflächigen Dieselverunreinigung musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt werden. Die Anfahrt gestaltete sich durch eine nicht durchgehend gebildete Rettungsgasse deutlich schwieriger. Bei Stau gilt: Rettungsgasse sofort bilden – nicht erst, wenn Einsatzfahrzeuge im Rückspiegel auftauchen. Im Ferienreiseverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. (SK)

Bildnachweis: Stolorz

Türöffnung

Der letzte Übungsdienst vor der Sommerpause war gerade vorbei, der Grill lief bereits – dann ging erneut der Melder. Weil HLF und Drehleiter noch am Feuerwehrhaus besetzt waren, konnten wir unmittelbar ausrücken. Die Polizei war bereits vor Ort. Da zu der Person kein Kontakt möglich war und das Gebäude erheblich gesichert war, verschafften wir uns über ein Fenster gewaltsam Zugang. Im Inneren fanden wir die Person hilflos vor. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Versorgung und transportierte sie anschließend in ein Krankenhaus. Nach Abschluss unserer Maßnahmen übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei. Diese sicherte das Eigentum bis zum Eintreffen der Angehörigen.(SK)

Bildnachweis: Krafft

Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)