First Responder
Zum 3. Einsatz am heutigen Sonntag wurden wir um 12:06 h mit dem Stichwort
hm*Hilfeleistung Menschengefährdung *First Responder – nicht ansprechbare Person, gemeinsam mit RTW*
in den Falkenweg alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass die gemeldete Person entgegen der Erstmeldung ansprechbar war. Wir führten umgehend die ersten medizinischen Maßnahmen durch und betreuten die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Nach kurzer Zeit traf der Rettungswagen an der Einsatzstelle ein und übernahm die weitere Versorgung. Für uns war der Einsatz damit beendet und wir rückten wieder ein. (SK)
Hintergrund – First Responder
Erkennt die Leitstelle, dass ein Rettungswagen eine längere Anfahrtszeit hat, kann bei Bedarf ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) als First Responder alarmiert werden. Ziel ist es, eine schnelle medizinische Erstversorgung – insbesondere eine frühzeitige Reanimation – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicherzustellen.
Bildnachweis: Karsten,Fotomontage
Türöffnung
Türöffnung
Der zweite Einsatz des Tages erreichte uns um 10:30 Uhr mit dem Stichwort
hm – Hilfeleistung mit Menschengefährdung (ohne Alarmstufe), hilflose Person hinter verschlossener Tür.
Wir wurden zur Unterstützung der Feuerwehr Kirchhorst-Stelle alarmiert.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte die Wohnungstür geöffnet werden. Ein Eingreifen unsererseits war nicht mehr erforderlich, sodass wir die Alarmfahrt abbrechen und wieder einrücken konnten. (SK)
Bildnachweis: Symbolbild (KI-generiert)
Verkehrsunfall A7 LKW vs LKW
Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen gegen 07:25 Uhr mit dem Stichwort
hm2 – Hilfeleistung mit Menschengefährdung, 2. Alarmstufe – VU 2 LKW, 2× eingeschlossen
auf die A7 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert.
Gemäß Alarmstichwort wurden zur Unterstützung die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle, die Feuerwehr Isernhagen HB sowie der ELW Isernhagen NB hinzugezogen.
Im Bereich des Zubringers zur A2 am Kreuz Hannover Ost waren zwei LKW von der Fahrbahn abgekommen und in die Schutzplanken geschleudert.
Entgegen der ersten Meldung waren bei Eintreffen der Feuerwehr keine Personen mehr eingeschlossen; alle Beteiligten hatten die Fahrzeuge bereits verlassen.
Da LKW im Fernverkehr große Mengen Diesel mitführen, lag der Schwerpunkt der weiteren Maßnahmen auf dem Umweltschutz. An beiden Fahrzeugen waren die Kraftstofftanks beschädigt und Betriebsstoffe traten aus. Die Leckagen wurden mittels Dichtkeilen und Dichtmasse provisorisch abgedichtet und die Ausbreitung der Flüssigkeiten eingedämmt.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Durch den Unfall kam es insbesondere im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A7 sowie im Bereich des Kreuzes Hannover Ost. (SK)
Bildnachweis: Simon, Betuhsy-Huc






Verkehrsunfall – eingeklemmte Person
Am heutigen Sonntagabend wurden wir um 20:08 Uhr mit dem Stichwort
*hm1 – Hilfeleistung Menschengefährdung 1. Alarmstufe: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, PKW in Leitplanke*
auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Altwarmbüchen, alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist.
Insgesamt waren vier PKW an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr technisch gerettet werden.
Die Rettung erfolgte durch HLF und RW mit hydraulischem Rettungsgerät. Nach der Befreiung wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.
Die weiteren beteiligten Fahrzeuge wurden durch das LF kontrolliert. Zu den Maßnahmen gehörten das Batteriemanagement sowie das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe.
Bei einem beteiligten Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug; der unbeschädigte Gastank wurde vorsorglich abgeschiebert.
Der ELW übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle.
Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt drei verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 voll gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau.
Appell:
Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch eine nicht konsequent gebildete Rettungsgasse deutlich erschwert und kostete wertvolle Zeit.
Bitte denken Sie bei Stau auf Autobahnen immer an die Rettungsgasse – sie kann Leben retten.(SK)
Bildnachweis: Reinhart, Karsten








Türöffnung
Wir wurden mit HLF und DLK zur Türöffnung alarmiert.
Während des Eintreffens in der Gartenstadt Lohne erhielt unsere Einheit die Rückmeldung der Feuerwehr Neuwarmbüchen, dass die betroffene Person wohlauf ist.
Ein Tätigwerden der Feuerwehr Altwarmbüchen war somit nicht erforderlich.
Wir konnten ohne Maßnahmen wieder einrücken. Im Einsatz waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug und die Drehleiter. (SK)
Bildnachweis: Reinhart (Symbolbild)
Türöffnung
In den frühen Morgenstunden wurden wir zu einer Türöffnung nach Neuwarmbüchen alarmiert.
Bereits beim Eintreffen am Einsatzort meldete der Rettungsdienst, dass die Wohnungstür zwischenzeitlich selbstständig geöffnet werden konnte.
Ein Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht erforderlich und wir konnten ohne weitere Maßnahmen wieder einrücken.
Bildnachweis: Symbolbild, KI Generiert
iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt
Über die Leitstelle wurden wir zu einem ausgelösten iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen.
Das Hilfeleistungslöschfahrzeug stellte am Ende des Beschleunigungsstreifens ein iPhone fest und nahm dieses in Obhut. Eine Person konnte im Bereich der Einsatzstelle nicht angetroffen werden, eine Notlage lag nicht vor.
Um eine weitere Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen, wurde das Mobiltelefon in Obhut genommen. In Abstimmung mit der Leitstelle wurde veranlasst, einen Streifenwagen der Autobahnpolizei zum Feuerwehrhaus zu entsenden. Dort wurde das Mobiltelefon an die Beamten übergeben.
Alle weiteren anfahrenden Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen konnten die Anfahrt abbrechen bzw. einrücken.
Hinweis:
Sollte jemand in dem genannten Zeitraum ein Mobiltelefon verloren haben, kann er sich unter dem unten aufgeführten Kontakt an die zuständige Polizeiautobahnwache wenden.
📞 Kontakt:
Polizeiautobahnwache
Burgstraße 125
30826 Garbsen
Tel.: 0511 109-8930
Es handelte sich um den fünften Einsatz innerhalb von fünf Tagen. (SK)
Bildnachweis: Symbolbild, KI generiert
Ausgelöste Apple Watch
Durch eine automatisch ausgelöste Notruffunktion einer Smartwatch wurde die Feuerwehr alarmiert.
Ein Sprechkontakt mit der auslösenden Person kam nicht zustande, weshalb die Leitstelle folgerichtig von einer möglichen Notlage ausgehen musste.
Bei der anschließenden Erkundung vor Ort konnte keine Notlage festgestellt werden.
Der Einsatz des Rüstzuges mit HLF, RW und LF wurde nach rund 30 Minuten beendet.
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WICHTIGER APPELL
Bei versehentlich oder fälschlich ausgelösten Notrufen – egal ob über Smartphone oder Smartwatch – gilt:
IMMER auf die Rückmeldung der Leitstelle warten
DEN NOTRUF NICHT EIGENSTÄNDIG ABBRECHEN
Wird der Kontakt beendet, muss die Leitstelle aus Sicherheitsgründen vom Schlimmsten ausgehen.
Das führt unweigerlich zu einem großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei – obwohl möglicherweise keine Hilfe benötigt wird.
Eine kurze Rückmeldung kann Einsätze vermeiden und Einsatzkräfte für echte Notfälle freihalten. (SK)
Bildnachweis: Karsten










