Böschungsbrand

Gemeldet war eine Rauchentwicklung beziehungsweise ein Böschungsbrand neben der A37 in Fahrtrichtung Celle.

Nach der Kontrolle des betreffenden Autobahnabschnitts konnten wir ohne Feststellung wieder einrücken. (SK)

Unwetter Vollalarm

Eine arbeitsreiche Nacht liegt hinter den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen.

Zwischen 23:45 Uhr am 13. Juli und den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2026 mussten im Gemeindegebiet insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden. Besonders betroffen war Altwarmbüchen.

Innerhalb kürzester Zeit fielen auf einem eng begrenzten Gebiet rund 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Solche Wassermengen bringen selbst eine leistungsfähige Kanalisation innerhalb weniger Minuten an ihre Grenzen.

Den Schwerpunkt der Einsätze bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller. Die Einsatzkräfte unterstützten die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner und setzten unter anderem Schmutzwasserpumpen ein.

Aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens in der gesamten Region Hannover war die Regionsleitstelle zeitweise stark belastet. Um die Einsatzbearbeitung innerhalb des Gemeindegebietes sicherzustellen und die Leitstelle zu entlasten, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.

Von dort aus koordinierte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen gemeinsam mit der Einsatzleitung die eingehenden Schadensmeldungen und den Einsatz der verfügbaren Kräfte.

Eine größere Einsatzstelle befand sich am Möbelhaus Höffner. Dort war die Tiefgarage infolge eines technischen Defekts erheblich mit Wasser vollgelaufen. Mit drei Pumpen wurde das Wasser aus der Tiefgarage gefördert und eine weitere Ausbreitung verhindert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.

Ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte für ihren engagierten Einsatz in dieser Nacht sowie an die Bevölkerung für ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit an den zahlreichen Einsatzstellen.

Auch bei außergewöhnlichen Wetterlagen sind wir gemeinsam für Isernhagen im Einsatz. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Um 19:07 Uhr folgte ein weiterer Alarm: Eine automatische Brandmeldeanlage im Bereich der Opelstraße hatte ausgelöst. Der betroffene Bereich wurde umfassend erkundet. Eine Ursache für die Auslösung oder eine Schadenslage konnte nicht festgestellt werden. Das Objekt wurde anschließend an den Betreiber übergeben und die eingesetzten Kräfte rückten wieder ein.(SK)

Bildnachweis: Karsten

Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)

Verrauchte Wohnung – Angebranntes Essen

Zunächst wurde die Feuerwehr Isernhagen HB und die Drehleiter aus Altwarmbüchen zu einer Rauchentwicklung aus einer Haustür alarmiert. Da auf der Anfahrt weitere Notrufe über einen möglichen Gebäudebrand mit Menschengefährdung eingingen, wurde das Einsatzstichwort auf B2 erhöht und weitere Kräfte alarmiert. Bei der ersten Erkundung bestätigte sich die Rauchentwicklung. Alle Bewohner hatten das Gebäude jedoch bereits verlassen. Ursache war angebranntes Essen auf dem Herd. Der Kräfteansatz konnte daraufhin zügig auf die zuständige Feuerwehr Isernhagen HB reduziert werden. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Verrauchte Wohnung – Angebranntes Essen

Am späten Vormittag wurden wir zu einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einer Wohnung alarmiert. Nach erster Meldung sollte sich zudem eine Person in der Wohnung befinden und nicht ansprechbar sein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich die Person bereits außerhalb der Wohnung. Die Wohnung war jedoch verraucht. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung vor und konnte angebranntes Essen als Ursache feststellen. Die Wohnung wurde anschließend druckbelüftet. Nach Kontrolle durch den Notarzt blieb die Person unverletzt und konnte vor Ort verbleiben. Die Einsatzstelle wurde an Hausbewohner übergeben.(SK)

Bildnachweis: Oehlmann

LKW gegen Hauswand

Am heutigen Montagnachmittag wurden die Feuerwehren Isernhagen KB, HB sowie Altwarmbüchen – nach dem Gebäudebrand am Vormittag bereits zum zweiten Mal an diesem Tag – zu einem Einsatz nach Isernhagen KB alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw in einem Gebäude. Vor Ort war ein 3,5-Tonner vom Typ Iveco Daily eines Lieferdienstes mit einem Wohngebäude kollidiert. Entgegen der ersten Meldung war beim Eintreffen der Feuerwehr keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt. Die Anwohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudewand erheblich beschädigt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Batteriemanagement am Fahrzeug. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Bildnachweis: Wegner, Feuerwehrsprecher

Zimmerbrand

Am Montagmorgen wurden zunächst die Feuerwehr Isernhagen KB sowie die Drehleiter der Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem gemeldeten Badezimmerbrand alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Stichwort auf B2 – Feuer Gebäude erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB sowie Neuwarmbüchen nachalarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einem Badezimmer eines Wohnhauses, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand schnell im Vollbrand. Die Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer rechtzeitig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden. Im Gebäude befanden sich mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden. Da sich im Gebäude zudem Baustützen befanden und diese durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Fachberater Statik hinzugezogen. Dieser sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, außerdem wurde die Wasserversorgung abgestellt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften. Insgesamt kamen 3 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, 9 weitere standen in Bereitstellung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursacheaufgenommen. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

ABC-Erkundung

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wurde in einem Gebäude ein deutlicher Geruch nach Chlor bzw. Chemikalien festgestellt. Daraufhin wurde die Feuerwehr zur Erkundung nachgefordert.

Durch die Feuerwehr wurde das Gebäude unter Atemschutz erkundet und mit Messgeräten kontrolliert. Alle gemessenen Konzentrationen lagen unterhalb der Grenzwerte. Im Anschluss wurde das Gebäude belüftet.

Eine akute Gefährdung für die Bevölkerung bestand nicht. Der Einsatz konnte gegen 22:07 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren der ELW, das HLF, der RW und das LF der Feuerwehr Altwarmbüchen, der GW-Mess der Feuerwehr Godshorn sowie die Polizei. (SK)

Automatischer iPhone Notruf – Person eingeklemmt

In der Nacht wurden wir zu einem automatischen Notruf über ein mobiles Endgerät auf die BAB 7 alarmiert.

Vor Ort konnte auf dem Standstreifen ein Mobiltelefon aufgefunden werden. Vermutlich wurde dieses zuvor auf einem Fahrzeugdach vergessen und hatte anschließend selbstständig einen Unfall erkannt und den Notruf ausgelöst.

Eine eingeklemmte oder verletzte Person konnte nicht festgestellt werden. Somit war kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.

Das Mobiltelefon wurde aufgenommen und zur weiteren Klärung an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet.

Alarmstichwort, Uhrzeit und Einsatzort sorgten zunächst für erhöhte Aufmerksamkeit – am Ende war glücklicherweise nur das Smartphone „verunfallt“. (SK)