Am Dienstagmorgen wurden wir mit dem Rüstzug zur Unterstützung der Feuerwehr Isernhagen NB alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem LKW, ausgelöst durch ein automatisches Notrufsystem eines Fahrzeuges.
Vor Ort bestätigte sich zwar ein Unfall, entgegen der ersten Meldung war jedoch keine Person eingeklemmt.
Ein Tätigwerden unserer Kräfte war daher nicht erforderlich, sodass wir die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen konnten. (SK)
In der Nacht wurden wir zu einem automatischen Notruf über ein mobiles Endgerät auf die BAB 7 alarmiert.
Vor Ort konnte auf dem Standstreifen ein Mobiltelefon aufgefunden werden. Vermutlich wurde dieses zuvor auf einem Fahrzeugdach vergessen und hatte anschließend selbstständig einen Unfall erkannt und den Notruf ausgelöst.
Eine eingeklemmte oder verletzte Person konnte nicht festgestellt werden. Somit war kein weiterer Einsatz für die Feuerwehr erforderlich.
Das Mobiltelefon wurde aufgenommen und zur weiteren Klärung an die Autobahnpolizei übergeben. Der Einsatz war nach rund 30 Minuten beendet.
Alarmstichwort, Uhrzeit und Einsatzort sorgten zunächst für erhöhte Aufmerksamkeit – am Ende war glücklicherweise nur das Smartphone „verunfallt“. (SK)
Am Samstagmittag wurden wir gegen 13:27 Uhr mit dem Stichwort B1 – brennt Hecke zwischen zwei Häusern in die Straße Am Sportplatz alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass die Flammen auf ein Gebäude überzugreifen drohten. Erste Löschversuche mit Pulverlöscher und Gartenschlauch blieben ohne ausreichenden Erfolg. Daraufhin erhöhte Einsatzleiter Christian Reinhart die Alarmstufe auf B2 – Zugalarm / Gebäudebrand. Die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle wurde daraufhin mit dem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.
Vor Ort brannte eine Hecke auf rund 20 Metern Länge in voller Ausdehnung. Durch die massive Hitzestrahlung begann bereits die Verkleidung der Traufe auszugasen.
Umgehend wurden zwei Rohre vorgenommen. Das Feuer konnte binnen kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.
Im weiteren Einsatzverlauf kontrollierten wir die Dämmung im Bereich unter den Dachziegeln auf mögliche Glutnester und Hotspots. Zusätzlich wurde der leicht verrauchte Spitzboden belüftet.
Durch die ersten Löschversuche der Anwohner und unser schnelles Eingreifen konnte ein Gebäudebrand in letzter Minute verhindert werden. Verletzt wurde niemand. (SK)
Wir wurden zur Unterstützung der Feuerwehr Isernhagen HB zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Bus alarmiert. Entgegen der ersten Meldung war keine Person eingeklemmt, sodass wir die Einsatzstelle unmittelbar nach unserem Eintreffen wieder verlassen konnten.
Zwei Passantinnen hatten auf der Eisfläche ein Paar Schuhe entdeckt und richtigerweise umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und einer möglichen akuten Lebensgefahr alarmierte die Regionsleitstelle zusätzlich die Tauchergruppen aus Burgdorf, Lohnde, Lehrte und Sehnde für einen möglichen Taucheinsatz.
Der Einsatzleiter, Sönke Seißelberg, ließ unverzüglich einen Trupp mit Überlebensanzügen und speziellem Eisrettungsgerät der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Erkundung auf die Eisfläche vorgehen.
Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und der betroffene Bereich systematisch abgesucht.
Nach rund 30 Minuten intensiver Kontrolle konnten keine offenen Einbruchstellen festgestellt werden. Hinweise auf eine verunglückte Person ergaben sich glücklicherweise nicht.
Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Alarmfahrt abbrechen bzw. wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.
Hinweis der Feuerwehr
Auch wenn Eisflächen stabil erscheinen: Das Betreten nicht freigegebener Gewässer ist lebensgefährlich. Bereits geringe Temperaturunterschiede oder verdeckte Schwachstellen können zum plötzlichen Einbruch führen.
Im Zweifel gilt: Abstand halten und im Notfall sofort den Notruf 112 wählen.(SK)
Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen gegen 07:25 Uhr mit dem Stichwort
hm2 – Hilfeleistung mit Menschengefährdung, 2. Alarmstufe – VU 2 LKW, 2× eingeschlossen
auf die A7 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert.
Gemäß Alarmstichwort wurden zur Unterstützung die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle, die Feuerwehr Isernhagen HB sowie der ELW Isernhagen NB hinzugezogen.
Im Bereich des Zubringers zur A2 am Kreuz Hannover Ost waren zwei LKW von der Fahrbahn abgekommen und in die Schutzplanken geschleudert.
Entgegen der ersten Meldung waren bei Eintreffen der Feuerwehr keine Personen mehr eingeschlossen; alle Beteiligten hatten die Fahrzeuge bereits verlassen.
Da LKW im Fernverkehr große Mengen Diesel mitführen, lag der Schwerpunkt der weiteren Maßnahmen auf dem Umweltschutz. An beiden Fahrzeugen waren die Kraftstofftanks beschädigt und Betriebsstoffe traten aus. Die Leckagen wurden mittels Dichtkeilen und Dichtmasse provisorisch abgedichtet und die Ausbreitung der Flüssigkeiten eingedämmt.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Durch den Unfall kam es insbesondere im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A7 sowie im Bereich des Kreuzes Hannover Ost. (SK)
auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Altwarmbüchen, alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist.
Insgesamt waren vier PKW an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr technisch gerettet werden.
Die Rettung erfolgte durch HLF und RW mit hydraulischem Rettungsgerät. Nach der Befreiung wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.
Die weiteren beteiligten Fahrzeuge wurden durch das LF kontrolliert. Zu den Maßnahmen gehörten das Batteriemanagement sowie das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe.
Bei einem beteiligten Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug; der unbeschädigte Gastank wurde vorsorglich abgeschiebert.
Der ELW übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle.
Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt drei verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 voll gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau.
Appell:
Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch eine nicht konsequent gebildete Rettungsgasse deutlich erschwert und kostete wertvolle Zeit.
Bitte denken Sie bei Stau auf Autobahnen immer an die Rettungsgasse – sie kann Leben retten.(SK)
Über die Leitstelle wurden wir zu einem ausgelösten iPhone-Notruf ohne Sprechkontakt alarmiert. Aufgrund der gemeldeten Lage wurde zunächst von einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person ausgegangen. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug stellte am Ende des Beschleunigungsstreifens ein iPhone fest und nahm dieses in Obhut. Eine Person konnte im Bereich der Einsatzstelle nicht angetroffen werden, eine Notlage lag nicht vor. Um eine weitere Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen, wurde das Mobiltelefon in Obhut genommen. In Abstimmung mit der Leitstelle wurde veranlasst, einen Streifenwagen der Autobahnpolizei zum Feuerwehrhaus zu entsenden. Dort wurde das Mobiltelefon an die Beamten übergeben. Alle weiteren anfahrenden Kräfte der Feuerwehr sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen konnten die Anfahrt abbrechen bzw. einrücken.
Hinweis: Sollte jemand in dem genannten Zeitraum ein Mobiltelefon verloren haben, kann er sich unter dem unten aufgeführten Kontakt an die zuständige Polizeiautobahnwache wenden.