Personensuche im Wasser

Am Sonntagabend erhielt die Polizei den Hinweis, dass eine Person zum Schwimmen in den Hufeisensee gegangen, anschließend jedoch nicht wieder aus dem Wasser gekommen sei.

Nachdem die Lage vor Ort zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte, wurde die Feuerwehr gegen 23:15 Uhr mit dem Stichwort „HW2 – Personensuche im Wasser, groß“ alarmiert. Daraufhin rückte ein Großaufgebot an Einsatz- und Spezialkräften zum Hufeisensee aus.

Vor Ort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Boote und Taucher gingen ins Wasser. Im Erstangriff suchten Einsatzkräfte den ufernahen Bereich zusätzlich in einer Menschenkette ab. Die Badestellen sowie die Ein- und Ausstiegsbereiche der Taucher wurden großflächig ausgeleuchtet.

Auch der Polizeihubschrauber PHÖNIX suchte den See und die angrenzenden Bereiche mit einer Wärmebildkamera ab. Zusätzlich kam ein Sonarboot zum Einsatz. Sämtliche Suchmaßnahmen blieben ohne Feststellung.

Gegen 2 Uhr wurden die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegenstände, die zunächst am Ufer aufgefunden worden waren, konnten im Verlauf des Einsatzes einer Person zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizei.

Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 2:30 Uhr wieder ein. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Am Mittwochvormittag wurde die Drehleiter der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Unterstützung nach Isernhagen HB alarmiert.

In einem Mehrfamilienhaus hatte im 3. Obergeschoss ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Vor Ort waren für die Drehleiter keine weiteren Maßnahmen erforderlich. (SK)

Bildnachweis: Saupe

Ausgelöster Rauchwarnmelder – Angebranntes Essen

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder führte am Montagabend zur Alarmierung mehrerer Ortsfeuerwehren. Da niemand in der betroffenen Wohnung anwesend war, musste die Tür durch die Feuerwehr geöffnet werden. In der Wohnung stellten die Einsatzkräfte Brandgeruch und eine leichte Verrauchung fest. Ursache waren im Backofen vergessene Fischstäbchen. Die Nachbarn des Mehrfamilienhauses hatten ihre Wohnungen vorbildlich bereits verlassen. Nach dem Einsatz eines Drucklüfters konnte die Wohnung rauchfrei an die Polizei übergeben werden.(SK)

Bildnachweis: Saupe, Karsten

Ausgelöster Rauchwarnmelder

In der Nacht auf den 28.06.2026 wurden wir überörtlich mit unserer Drehleiter nach Isernhagen HB alarmiert. Dort hatte eine Brandmeldeanlage über einen externen Dienstleister einen Feueralarm ausgelöst. Auch hier ergab die Kontrolle vor Ort schnell Entwarnung: kein Rauch, kein Feuer. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die eingesetzten Kräfte gegen 4:10 Uhr wieder einrücken und die Nachtruhe fortsetzen.(SK)

Bildnachweis: Perl, Karsten

Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)

LKW gegen Hauswand

Am heutigen Montagnachmittag wurden die Feuerwehren Isernhagen KB, HB sowie Altwarmbüchen – nach dem Gebäudebrand am Vormittag bereits zum zweiten Mal an diesem Tag – zu einem Einsatz nach Isernhagen KB alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw in einem Gebäude. Vor Ort war ein 3,5-Tonner vom Typ Iveco Daily eines Lieferdienstes mit einem Wohngebäude kollidiert. Entgegen der ersten Meldung war beim Eintreffen der Feuerwehr keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt. Die Anwohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudewand erheblich beschädigt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Batteriemanagement am Fahrzeug. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Bildnachweis: Wegner, Feuerwehrsprecher

Zimmerbrand

Am Montagmorgen wurden zunächst die Feuerwehr Isernhagen KB sowie die Drehleiter der Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem gemeldeten Badezimmerbrand alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Stichwort auf B2 – Feuer Gebäude erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB sowie Neuwarmbüchen nachalarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einem Badezimmer eines Wohnhauses, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand schnell im Vollbrand. Die Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer rechtzeitig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden. Im Gebäude befanden sich mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden. Da sich im Gebäude zudem Baustützen befanden und diese durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Fachberater Statik hinzugezogen. Dieser sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, außerdem wurde die Wasserversorgung abgestellt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften. Insgesamt kamen 3 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, 9 weitere standen in Bereitstellung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursacheaufgenommen. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Automatischer E-Call

In der Nacht wurden die Feuerwehren Isernhagen HB und Altwarmbüchen zu einer E-Call-Auslösung ohne Sprechverbindung alarmiert. Vor Ort war zunächst unklar, ob es sich um einen manuellen oder automatischen Notruf eines Fahrzeugs handelte. Die gemeldete Adresse, ein dort ansässiges Gewerbeobjekt sowie die weitläufigen Außenflächen wurden umfassend abgesucht. Zur besseren Kontrolle wurde der Bereich großflächig ausgeleuchtet. Weder eine hilflose Person noch ein verunfalltes Fahrzeug konnten festgestellt werden. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.(SK)

Verkehrsunfall PKW vs. Bus

Wir wurden zur Unterstützung der Feuerwehr Isernhagen HB zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Bus alarmiert. Entgegen der ersten Meldung war keine Person eingeklemmt, sodass wir die Einsatzstelle unmittelbar nach unserem Eintreffen wieder verlassen konnten.

Person im Eis am Kirchhorster See vermutet

Zwei Passantinnen hatten auf der Eisfläche ein Paar Schuhe entdeckt und richtigerweise umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und einer möglichen akuten Lebensgefahr alarmierte die Regionsleitstelle zusätzlich die Tauchergruppen aus Burgdorf, Lohnde, Lehrte und Sehnde für einen möglichen Taucheinsatz.

Der Einsatzleiter, Sönke Seißelberg, ließ unverzüglich einen Trupp mit Überlebensanzügen und speziellem Eisrettungsgerät der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Erkundung auf die Eisfläche vorgehen.

Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und der betroffene Bereich systematisch abgesucht.

Nach rund 30 Minuten intensiver Kontrolle konnten keine offenen Einbruchstellen festgestellt werden. Hinweise auf eine verunglückte Person ergaben sich glücklicherweise nicht.

Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Alarmfahrt abbrechen bzw. wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Hinweis der Feuerwehr

Auch wenn Eisflächen stabil erscheinen:
Das Betreten nicht freigegebener Gewässer ist lebensgefährlich. Bereits geringe Temperaturunterschiede oder verdeckte Schwachstellen können zum plötzlichen Einbruch führen.

Im Zweifel gilt: Abstand halten und im Notfall sofort den Notruf 112 wählen.(SK)

Bildnachwei: Teuber, Karsten