Ausgelöste Brandmeldeanlage

Am Dienstagvormittag wurden die Feuerwehren Kirchhorst-Stelle und Altwarmbüchen zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gewerbeobjekt alarmiert. Ein Trupp ging umgehend zur Erkundung vor. Dabei stellte sich heraus, dass aktuell Wartungsarbeiten an der Brandmeldeanlage durchgeführt wurden. Das Objekt besteht aus zwei Gebäudeteilen. Während die Anlage in einem Gebäudeteil für die Arbeiten ordnungsgemäß in Revision genommen worden war, war dies im zweiten Gebäudeteil nicht erfolgt. Dort führten die Wartungsarbeiten schließlich zur Auslösung der Brandmeldeanlage. Feuer und Rauch waren nicht feststellbar. Die Anlage wurde zurückgestellt und das Objekt an den Betreiber übergeben. Nach rund 40 Minuten waren alle eingesetzten Kräfte wieder an ihren Standorten.(SK)

Bildnachweis: Busche

Flachdachbrand

Am Donnerstagmorgen brach im Dachbereich des neu errichteten Sanitärbereichs am Haus der Begegnung in Neuwarmbüchen ein Feuer aus. Die erste Alarmierung erfolgte um 9:36 Uhr unter dem Einsatzstichwort B2. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und des erhöhten Kräftebedarfs wurde das Alarmstichwort im weiteren Einsatzverlauf auf B3 erhöht. Die Brandbekämpfung gestaltete sich schwierig, da sich das Feuer in der Zwischendecke ausgebreitet hatte. Insgesamt sechs Trupps unter Atemschutz suchten bei großer Hitze und starker Rauchentwicklung nach dem Brandherd. Um diesen erreichen zu können, musste die Dachkonstruktion geöffnet werden. Auch die Drehleiter aus Altwarmbüchen kam zum Einsatz. Nachdem die Einsatzkräfte den Brandherd lokalisiert und abgelöscht hatten, folgten umfangreiche Nachlösch- und Kontrollarbeiten. Gegen 13 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Insgesamt waren rund 56 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Neuwarmbüchen, Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Isernhagen K.B. und Isernhagen F.B. sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens aus N.B. Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. An dem kürzlich renovierten Gebäude entstand erheblicher Sachschaden. Aufgrund der Sperrung der Straße „Faster Straße“ kam es zu Verkehrsbehinderungen. (SK)

Bildnachweis: Wegner

Unwetter Vollalarm

Eine arbeitsreiche Nacht liegt hinter den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen.

Zwischen 23:45 Uhr am 13. Juli und den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2026 mussten im Gemeindegebiet insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden. Besonders betroffen war Altwarmbüchen.

Innerhalb kürzester Zeit fielen auf einem eng begrenzten Gebiet rund 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Solche Wassermengen bringen selbst eine leistungsfähige Kanalisation innerhalb weniger Minuten an ihre Grenzen.

Den Schwerpunkt der Einsätze bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller. Die Einsatzkräfte unterstützten die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner und setzten unter anderem Schmutzwasserpumpen ein.

Aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens in der gesamten Region Hannover war die Regionsleitstelle zeitweise stark belastet. Um die Einsatzbearbeitung innerhalb des Gemeindegebietes sicherzustellen und die Leitstelle zu entlasten, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.

Von dort aus koordinierte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen gemeinsam mit der Einsatzleitung die eingehenden Schadensmeldungen und den Einsatz der verfügbaren Kräfte.

Eine größere Einsatzstelle befand sich am Möbelhaus Höffner. Dort war die Tiefgarage infolge eines technischen Defekts erheblich mit Wasser vollgelaufen. Mit drei Pumpen wurde das Wasser aus der Tiefgarage gefördert und eine weitere Ausbreitung verhindert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.

Ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte für ihren engagierten Einsatz in dieser Nacht sowie an die Bevölkerung für ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit an den zahlreichen Einsatzstellen.

Auch bei außergewöhnlichen Wetterlagen sind wir gemeinsam für Isernhagen im Einsatz. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Türöffnung

Zur Unterstützung der Feuerwehr Kirchhorst-Stelle wurden wir zu einer vermutlich hilflosen Person hinter einer verschlossenen Tür alarmiert. Mithilfe eines bei einem Nachbarn vorhandenen Schlüssels konnte die Wohnung geöffnet werden. Für die Person kam leider jede Hilfe zu spät. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr Altwarmbüchen waren nicht erforderlich. (SK)

Brennende Hecke

Am Samstagmittag wurden wir gegen 13:27 Uhr mit dem Stichwort B1 – brennt Hecke zwischen zwei Häusern in die Straße Am Sportplatz alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass die Flammen auf ein Gebäude überzugreifen drohten. Erste Löschversuche mit Pulverlöscher und Gartenschlauch blieben ohne ausreichenden Erfolg. Daraufhin erhöhte Einsatzleiter Christian Reinhart die Alarmstufe auf B2 – Zugalarm / Gebäudebrand. Die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle wurde daraufhin mit dem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.

Vor Ort brannte eine Hecke auf rund 20 Metern Länge in voller Ausdehnung. Durch die massive Hitzestrahlung begann bereits die Verkleidung der Traufe auszugasen.

Umgehend wurden zwei Rohre vorgenommen. Das Feuer konnte binnen kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

Im weiteren Einsatzverlauf kontrollierten wir die Dämmung im Bereich unter den Dachziegeln auf mögliche Glutnester und Hotspots. Zusätzlich wurde der leicht verrauchte Spitzboden belüftet.

Durch die ersten Löschversuche der Anwohner und unser schnelles Eingreifen konnte ein Gebäudebrand in letzter Minute verhindert werden. Verletzt wurde niemand. (SK)

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Zur Unterstützung der Feuerwehr Kirchhorst wurden wir zu einer ausgelösten Brandwarnanlage in einem Bürogebäude alarmiert. Vor Ort konnte jedoch weder Rauch noch Feuer festgestellt werden, sodass wir die Einsatzstelle zeitnah wieder verlassen konnten.

ABC-Erkundung

Gemeldet wurde ein möglicher CO-Austritt. Vor Ort wurde der betroffene Bereich umfassend erkundet und mit entsprechenden Messgeräten kontrolliert.

Dabei konnten glücklicherweise keine Auffälligkeiten festgestellt werden – sämtliche Messungen verliefen negativ. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren daher nicht erforderlich.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Altwarmbüchen und Kirchhorst-Stelle. (SK)

Bildnachweis: Busche

Person im Eis am Kirchhorster See vermutet

Zwei Passantinnen hatten auf der Eisfläche ein Paar Schuhe entdeckt und richtigerweise umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und einer möglichen akuten Lebensgefahr alarmierte die Regionsleitstelle zusätzlich die Tauchergruppen aus Burgdorf, Lohnde, Lehrte und Sehnde für einen möglichen Taucheinsatz.

Der Einsatzleiter, Sönke Seißelberg, ließ unverzüglich einen Trupp mit Überlebensanzügen und speziellem Eisrettungsgerät der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Erkundung auf die Eisfläche vorgehen.

Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und der betroffene Bereich systematisch abgesucht.

Nach rund 30 Minuten intensiver Kontrolle konnten keine offenen Einbruchstellen festgestellt werden. Hinweise auf eine verunglückte Person ergaben sich glücklicherweise nicht.

Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Alarmfahrt abbrechen bzw. wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Hinweis der Feuerwehr

Auch wenn Eisflächen stabil erscheinen:
Das Betreten nicht freigegebener Gewässer ist lebensgefährlich. Bereits geringe Temperaturunterschiede oder verdeckte Schwachstellen können zum plötzlichen Einbruch führen.

Im Zweifel gilt: Abstand halten und im Notfall sofort den Notruf 112 wählen.(SK)

Bildnachwei: Teuber, Karsten