Verkehrsunfall auf der A7

Am Freitagabend wurden wir zunächst mit dem Stichwort hbi1 – auslaufende Betriebsstoffe auf die A7 alarmiert. Aufgrund des Umfangs der Lage wurde das Einsatzstichwort auf hba2 erhöht. Ein Pkw BMW war aus bislang ungeklärter Ursache von seinem Fahrstreifen abgekommen, ins Schleudern geraten und zunächst mit einem Gliederzug Actros sowie anschließend mit einem 16-Tonnen-Thermo-Lkw MAN kollidiert. Dabei wurde der Kraftstofftank des Lkw aufgerissen. Rund 800 Liter Diesel liefen nahezu vollständig aus. Das Trümmerfeld und die Verunreinigung erstreckten sich über eine Länge von rund 400 Metern. Die beiden Insassen des Pkw wurden leicht verletzt und mit zwei Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Die Fahrer der beteiligten Lkw blieben unverletzt. Wir fingen den auslaufenden Kraftstoff auf, dämmten ihn ein, dichteten den beschädigten Tank ab und verhinderten so ein weiteres Eindringen in das Erdreich. Außerdem stellten wir den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Wegen der großflächigen Dieselverunreinigung musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt werden. Die Anfahrt gestaltete sich durch eine nicht durchgehend gebildete Rettungsgasse deutlich schwieriger. Bei Stau gilt: Rettungsgasse sofort bilden – nicht erst, wenn Einsatzfahrzeuge im Rückspiegel auftauchen. Im Ferienreiseverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. (SK)

Bildnachweis: Stolorz

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Am frühen Mittwochnachmittag löste die Brandmeldeanlage eines Einkaufszentrums aus. Bei der Erkundung zeigte sich: Die Auslösung stand vermutlich im Zusammenhang mit laufenden Bauarbeiten. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.(SK)

Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)

LKW gegen Hauswand

Am heutigen Montagnachmittag wurden die Feuerwehren Isernhagen KB, HB sowie Altwarmbüchen – nach dem Gebäudebrand am Vormittag bereits zum zweiten Mal an diesem Tag – zu einem Einsatz nach Isernhagen KB alarmiert. Gemeldet war eine eingeklemmte Person nach einem Verkehrsunfall mit einem Lkw in einem Gebäude. Vor Ort war ein 3,5-Tonner vom Typ Iveco Daily eines Lieferdienstes mit einem Wohngebäude kollidiert. Entgegen der ersten Meldung war beim Eintreffen der Feuerwehr keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde leicht verletzt. Die Anwohner des Hauses kamen mit dem Schrecken davon. Durch den Unfall wurden sowohl das Fahrzeug als auch die Gebäudewand erheblich beschädigt. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle, das Abbinden auslaufender Betriebsstoffe, die Sicherstellung des Brandschutzes sowie das Batteriemanagement am Fahrzeug. Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Bildnachweis: Wegner, Feuerwehrsprecher

Zimmerbrand

Am Montagmorgen wurden zunächst die Feuerwehr Isernhagen KB sowie die Drehleiter der Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem gemeldeten Badezimmerbrand alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Stichwort auf B2 – Feuer Gebäude erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB sowie Neuwarmbüchen nachalarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einem Badezimmer eines Wohnhauses, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand schnell im Vollbrand. Die Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer rechtzeitig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden. Im Gebäude befanden sich mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden. Da sich im Gebäude zudem Baustützen befanden und diese durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Fachberater Statik hinzugezogen. Dieser sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, außerdem wurde die Wasserversorgung abgestellt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften. Insgesamt kamen 3 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, 9 weitere standen in Bereitstellung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursacheaufgenommen. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Tierrettung

Gemeldet wurde eine apathisch wirkende Katze, die seit längerer Zeit auf dem Boden lag. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr entfernte sich das Tier von der Einsatzstelle. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.(SK)

ABC-Erkundung

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wurde in einem Gebäude ein deutlicher Geruch nach Chlor bzw. Chemikalien festgestellt. Daraufhin wurde die Feuerwehr zur Erkundung nachgefordert.

Durch die Feuerwehr wurde das Gebäude unter Atemschutz erkundet und mit Messgeräten kontrolliert. Alle gemessenen Konzentrationen lagen unterhalb der Grenzwerte. Im Anschluss wurde das Gebäude belüftet.

Eine akute Gefährdung für die Bevölkerung bestand nicht. Der Einsatz konnte gegen 22:07 Uhr beendet werden.

Im Einsatz waren der ELW, das HLF, der RW und das LF der Feuerwehr Altwarmbüchen, der GW-Mess der Feuerwehr Godshorn sowie die Polizei. (SK)

Wasserrohrbruch

In einem Hotelbetrieb war ein Schlauch der Toilettenspülung defekt, wodurch es zu einem Wasseraustritt kam. Der Haupthahn wurde durch uns geschlossen und das Ventil am Spülkasten zugedreht. Da die Wassermenge mit unseren Mitteln nicht sinnvoll aufzunehmen war, konnte der Eigentümer nach unseren Maßnahmen die Wasserversorgung wieder in Betrieb nehmen.

Baum auf Kreuzung

Ein bisschen Wind reicht manchmal schon…

Heute Morgen wurden wir gegen kurz vor 08:00 Uhr mit dem Stichwort h*Hilfeleistung – Baum auf Straße in den Fuchsklint / Ecke Lahriede alarmiert.

Die starken Böen am frühen Morgen hatten einen Baum zu Fall gebracht und die Straße blockiert. Mit der Kettensäge wurde der Baum entastet, der Stamm zersägt und anschließend von der Fahrbahn geräumt.

Nach kurzer Zeit war der Verkehrsweg wieder frei und wir konnten den Einsatz beenden. Im Einsatz waren der Einsatzleitwagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug unter der Leitung von Patrick Schmuhl.

Fazit: Der Wind hatte kurz das Sagen – am Ende aber doch wieder die Feuerwehr.

(SK)

Bildnachweis: Bohne

Person im Eis am Kirchhorster See vermutet

Zwei Passantinnen hatten auf der Eisfläche ein Paar Schuhe entdeckt und richtigerweise umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und einer möglichen akuten Lebensgefahr alarmierte die Regionsleitstelle zusätzlich die Tauchergruppen aus Burgdorf, Lohnde, Lehrte und Sehnde für einen möglichen Taucheinsatz.

Der Einsatzleiter, Sönke Seißelberg, ließ unverzüglich einen Trupp mit Überlebensanzügen und speziellem Eisrettungsgerät der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Erkundung auf die Eisfläche vorgehen.

Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und der betroffene Bereich systematisch abgesucht.

Nach rund 30 Minuten intensiver Kontrolle konnten keine offenen Einbruchstellen festgestellt werden. Hinweise auf eine verunglückte Person ergaben sich glücklicherweise nicht.

Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Alarmfahrt abbrechen bzw. wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Hinweis der Feuerwehr

Auch wenn Eisflächen stabil erscheinen:
Das Betreten nicht freigegebener Gewässer ist lebensgefährlich. Bereits geringe Temperaturunterschiede oder verdeckte Schwachstellen können zum plötzlichen Einbruch führen.

Im Zweifel gilt: Abstand halten und im Notfall sofort den Notruf 112 wählen.(SK)

Bildnachwei: Teuber, Karsten