Türöffnung

Beim Eintreffen der Feuerwehr war die Polizei bereits vor Ort und die Tür geöffnet.

Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.

Baum droht zu stürzen

Ein Baum drohte auf eine Verkehrsfläche zu stürzen.

Der Baum wurde über die Drehleiter angeschlagen und anschließend mit der Seilwinde des Rüstwagens kontrolliert zu Fall gebracht. (SK)

Automatischer iPhone Notruf

Wir wurden gemäß Ausrückeordnung zur Unterstützung nach Isernhagen HB alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage nicht. Der Einsatz konnte für uns abgebrochen werden. (SK)

Brennende Hecke

Am Samstagmittag wurden wir gegen 13:27 Uhr mit dem Stichwort B1 – brennt Hecke zwischen zwei Häusern in die Straße Am Sportplatz alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass die Flammen auf ein Gebäude überzugreifen drohten. Erste Löschversuche mit Pulverlöscher und Gartenschlauch blieben ohne ausreichenden Erfolg. Daraufhin erhöhte Einsatzleiter Christian Reinhart die Alarmstufe auf B2 – Zugalarm / Gebäudebrand. Die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle wurde daraufhin mit dem Tanklöschfahrzeug nachalarmiert.

Vor Ort brannte eine Hecke auf rund 20 Metern Länge in voller Ausdehnung. Durch die massive Hitzestrahlung begann bereits die Verkleidung der Traufe auszugasen.

Umgehend wurden zwei Rohre vorgenommen. Das Feuer konnte binnen kürzester Zeit unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.

Im weiteren Einsatzverlauf kontrollierten wir die Dämmung im Bereich unter den Dachziegeln auf mögliche Glutnester und Hotspots. Zusätzlich wurde der leicht verrauchte Spitzboden belüftet.

Durch die ersten Löschversuche der Anwohner und unser schnelles Eingreifen konnte ein Gebäudebrand in letzter Minute verhindert werden. Verletzt wurde niemand. (SK)

Person im Eis am Kirchhorster See vermutet

Zwei Passantinnen hatten auf der Eisfläche ein Paar Schuhe entdeckt und richtigerweise umgehend den Notruf gewählt. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und einer möglichen akuten Lebensgefahr alarmierte die Regionsleitstelle zusätzlich die Tauchergruppen aus Burgdorf, Lohnde, Lehrte und Sehnde für einen möglichen Taucheinsatz.

Der Einsatzleiter, Sönke Seißelberg, ließ unverzüglich einen Trupp mit Überlebensanzügen und speziellem Eisrettungsgerät der Feuerwehr Altwarmbüchen zur Erkundung auf die Eisfläche vorgehen.

Aufgrund der einsetzenden Dämmerung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet und der betroffene Bereich systematisch abgesucht.

Nach rund 30 Minuten intensiver Kontrolle konnten keine offenen Einbruchstellen festgestellt werden. Hinweise auf eine verunglückte Person ergaben sich glücklicherweise nicht.

Die zusätzlich alarmierten Kräfte konnten ihre Alarmfahrt abbrechen bzw. wieder in ihre Standorte einrücken. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Hinweis der Feuerwehr

Auch wenn Eisflächen stabil erscheinen:
Das Betreten nicht freigegebener Gewässer ist lebensgefährlich. Bereits geringe Temperaturunterschiede oder verdeckte Schwachstellen können zum plötzlichen Einbruch führen.

Im Zweifel gilt: Abstand halten und im Notfall sofort den Notruf 112 wählen.(SK)

Bildnachwei: Teuber, Karsten

First Responder

Zum 3. Einsatz am heutigen Sonntag wurden wir um 12:06 h mit dem Stichwort

hm*Hilfeleistung Menschengefährdung *First Responder – nicht ansprechbare Person, gemeinsam mit RTW*

in den Falkenweg alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass die gemeldete Person entgegen der Erstmeldung ansprechbar war. Wir führten umgehend die ersten medizinischen Maßnahmen durch und betreuten die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Nach kurzer Zeit traf der Rettungswagen an der Einsatzstelle ein und übernahm die weitere Versorgung. Für uns war der Einsatz damit beendet und wir rückten wieder ein. (SK)

Hintergrund – First Responder

Erkennt die Leitstelle, dass ein Rettungswagen eine längere Anfahrtszeit hat, kann bei Bedarf ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) als First Responder alarmiert werden. Ziel ist es, eine schnelle medizinische Erstversorgung – insbesondere eine frühzeitige Reanimation – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicherzustellen.

Bildnachweis: Karsten,Fotomontage