Gasgeruch

Ein Übernachtungsgast eines Hotels meldete Gasgeruch aus einem Heizkörper. Der betroffene Bereich sowie das Zimmer wurden durch die Feuerwehr mit Messgeräten kontrolliert.

Es konnten keine gefährlichen Gaskonzentrationen festgestellt werden.

Zur Einordnung: In Heizkörpern befindet sich in der Regel kein Gas, sondern heißes Wasser, das zur Beheizung der Räume genutzt wird.

Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und die Einsatzkräfte konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken. (SK)

Bildnachweis: Fotomontage KI generiert

Türöffnung

Die Smartwatch einer gestürzten Person hatte den Sturz automatisch erkannt und eigenständig einen Notruf ausgelöst.

Bei unserem Eintreffen öffnete die ebenfalls informierte Nachbarin gerade die Wohnungstür, sodass ein gewaltsames Öffnen nicht erforderlich war.

Unverzüglich ging ein Trupp zur betroffenen Person vor und leitete die Erstversorgung ein.

Passenderweise befanden sich zwei ausgebildete Notfallsanitäter in unserem Angriffstrupp, die nach einer eingehenden Untersuchung Entwarnung geben konnten – die Person blieb unverletzt.

Der Rettungsdienst konnte daraufhin ohne weitere Maßnahmen wieder einrücken.

Im Einsatz waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie die Drehleiter unter der Leitung von Stefan Karsten. (SK)

Bildnachweis: Teuber

Ausgelöste Brandmeldeanlage

Die Brandmeldeanlage der IGS Isernhagen löste aus.

Der betroffene Bereich wurde kontrolliert, ein Schadensereignis konnte nicht festgestellt werden.

Wir stellten die Anlage zurück und konnten einrücken. (SK)

Bildnachweis: Teuber

Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall

Aufgrund eines technischen Defekts verlor ein PKW Betriebsstoffe. Durch den anhaltenden Regen wurden diese in einen angrenzenden Straßengraben gespült.

Die Einsatzkräfte deichten den betroffenen Bereich ein und verhinderten so eine weitere Ausbreitung.

Der zuständige Straßenbaulastträger sowie die Untere Wasserbehörde wurden informiert.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Straßenbaulastträger übergeben.

(SK)

Bildnachweis: Simon

Verkehrsunfall A7 PKW in Leitplanke

Gemeldet wurde ein brennender PKW infolge eines Verkehrsunfalls auf der Autobahn.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein PKW aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in die Mittelschutzplanke geprallt war. Ein offenes Feuer bestätigte sich nicht.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ab, stellte den Brandschutz sicher, führte das Batteriemanagement durch und band auslaufende Betriebsstoffe.

Im Einsatz befanden sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug sowie der Rüstwagen unter der Leitung von Chris Stolorz.

Die Einsatzdauer betrug rund 60 Minuten. Für die Maßnahmen war der Hauptfahrstreifen gesperrt es kam zu Behinderungen. (SK)

Bildnachweis: Stolorz

Verkehrsunfall A7 LKW vs LKW

Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen gegen 07:25 Uhr mit dem Stichwort

hm2 – Hilfeleistung mit Menschengefährdung, 2. Alarmstufe – VU 2 LKW, 2× eingeschlossen

auf die A7 in Fahrtrichtung Kassel alarmiert.

Gemäß Alarmstichwort wurden zur Unterstützung die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle, die Feuerwehr Isernhagen HB sowie der ELW Isernhagen NB hinzugezogen.

Im Bereich des Zubringers zur A2 am Kreuz Hannover Ost waren zwei LKW von der Fahrbahn abgekommen und in die Schutzplanken geschleudert.

Entgegen der ersten Meldung waren bei Eintreffen der Feuerwehr keine Personen mehr eingeschlossen; alle Beteiligten hatten die Fahrzeuge bereits verlassen.

Da LKW im Fernverkehr große Mengen Diesel mitführen, lag der Schwerpunkt der weiteren Maßnahmen auf dem Umweltschutz. An beiden Fahrzeugen waren die Kraftstofftanks beschädigt und Betriebsstoffe traten aus. Die Leckagen wurden mittels Dichtkeilen und Dichtmasse provisorisch abgedichtet und die Ausbreitung der Flüssigkeiten eingedämmt.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Durch den Unfall kam es insbesondere im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der A7 sowie im Bereich des Kreuzes Hannover Ost. (SK)

Bildnachweis: Simon, Betuhsy-Huc

Verkehrsunfall – eingeklemmte Person

Am heutigen Sonntagabend wurden wir um 20:08 Uhr mit dem Stichwort

*hm1 – Hilfeleistung Menschengefährdung 1. Alarmstufe: Verkehrsunfall, eingeklemmte Person, PKW in Leitplanke*

auf die A7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Anschlussstelle Altwarmbüchen, alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt bestätigte die Leitstelle, dass eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt ist.

Insgesamt waren vier PKW an dem Verkehrsunfall beteiligt. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, der Fahrer war eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr technisch gerettet werden.

Die Rettung erfolgte durch HLF und RW mit hydraulischem Rettungsgerät. Nach der Befreiung wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.

Die weiteren beteiligten Fahrzeuge wurden durch das LF kontrolliert. Zu den Maßnahmen gehörten das Batteriemanagement sowie das Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe.

Bei einem beteiligten Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug; der unbeschädigte Gastank wurde vorsorglich abgeschiebert.

Der ELW übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die eingesetzten Kräfte an der Einsatzstelle.

Im Einsatz befanden sich drei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt drei verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Polizei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die A7 voll gesperrt, es kam zu einem erheblichen Rückstau.

Appell:

Die Anfahrt zur Einsatzstelle wurde durch eine nicht konsequent gebildete Rettungsgasse deutlich erschwert und kostete wertvolle Zeit.

Bitte denken Sie bei Stau auf Autobahnen immer an die Rettungsgasse – sie kann Leben retten.(SK)

Bildnachweis: Reinhart, Karsten

Dachstuhlbrand

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Gebäudebrand nach Isernhagen NB alarmiert. Zunächst lautete das Einsatzstichwort B1 – Feuer (Gebäude). Bereits nach kurzer Zeit bestätigte sich ein Brand im Dachbereich einer Scheune, sodass die Alarmstufe auf B2 – Dachstuhlbrand erhöht wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Dachbereich der Scheune. Ersthelfer hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr einen Minibagger aus der Halle gefahren und erste Löschmaßnahmen mit Feuerlöschern eingeleitet.

Die Kräfte aus Isernhagen NB leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Die Drehleiter aus Altwarmbüchen kam zur Brandbekämpfung und später zu den Nachlöscharbeiten im Dachbereich zum Einsatz. Die Feuerwehr Isernhagen HB stellte mit beiden Löschfahrzeugen die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.

Das Feuer konnte gegen 22:10 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Um 23:14 Uhr wurde offiziell „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, unter anderem über die Drehleiter sowie durch das gezielte Aufnehmen der Dachhaut, um versteckte Glutnester abzulöschen.

Trotz des schnellen Eingreifens brannte der Dachbereich der Scheune vollständig aus. Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte jedoch ein Übergreifen auf eine direkt angrenzende weitere Scheune erfolgreich verhindert werden.

Zwei Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt.

Zur Einsatzstellenhygiene wurde der Gerätewagen aus Neuwarmbüchen hinzugezogen.

Die Straße Am Ortfelde war von 22:00 Uhr bis ca. 00:30 Uhr vollständig gesperrt.

Der Einsatz konnte gegen 01:30 Uhr beendet werden.

Bildnachweis: Krafft, Karsten