Menschenrettung über Drehleiter

Unsere Drehleiter wurde zur Unterstützung bei einer Menschenrettung nach Großburgwedel alarmiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Feuerwehr Großburgwedel.

Technische Hilfeausbildung in Isernhagen NB

Nachdem wir bereits vor 3 Wochen gern der Einladung, der Feuerwehr Isernhagen N.B. gefolgt sind, einen Theoriedienst zum Thema  ,,Technische Rettung nach LKW Unfällen“ durchzuführen und parallel den neuen Rüstwagen vorzustellen, konnte heute das Theoretisch erworbene Wissen in der Praxis angewendet werden.


Nur sehr selten bietet sich die Möglichkeit für Feuerwehren an defekten LKW Fahrerhäusern zu üben, werden die Fahrzeuge doch trotz starken Unfallschäden noch zu hohen Preisen veräußert.


Umso interessanter war es für alle Beteiligten, die Gerätschaften, welche unser Rüstwagen mit führt, näher kennenzulernen und selbst einmal praktisch anzuwenden.

Unser Gruppenführer Stefan Karsten erklärte der Feuerwehr NB den Ablageplatz sowie die darauf befindlichen Gerätschaften und gab Tipps und Tricks wie man sich die Arbeit mit dem schweren Gerät etwas erleichtern kann. Vom Sichern des LKW Fahrerhauses, schaffen eines Erstzugangs bis hin zum Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte wurde alles besprochen und später praktisch angewendet.


Am Ende zog Simon Appl, Gruppenführer aus NB und Initiator der Aktion eine positive Bilanz, mit dem vermittelten Wissen kann auch eine Feuerwehr ohne hydraulische Rettungsgeräte Erstmaßnahmen einleiten, um keine wertvolle Zeit zu verlieren bis z.B. der Rüstwagen eintrifft. Stefan Karsten lobte am Ende die hohe Motivation der anwesenden und bedankte sich für die Einladung und bei Ralph Henke,  der als Maschinist und Unterstützung dabei gewesen ist. 

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Passanten nahmen einen piependen Rauchwarnmelder wahr.

In einem Mehrfamilienhaus drang leichter Rauch aus einem Fenster.

Auf Klingeln und Klopfen öffnete eine Person die Wohnung. Im Flur war noch leichter Rauch zu sehen. Einsatzleiter Tammo Külp ließ den Angriffstrupp zur Erkundung vorgehen. Dieser konnte im Backofen angebranntes Essen feststellen.

Ein Drucklüfter wurde zur Entrauchung der Wohnung eingesetzt.

Die Person war nach Kontrolle durch den RTW unverletzt und konnte vor Ort bleiben.

Im Einsatz waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug und die Drehleiter gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Polizei. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Gebäudebrand in Altwarmbüchen – Dachstuhlbrand verhindert

Am heutigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zunächst mit dem Stichwort b1*Gebäudebrand – brennt Haus in den Kranichring alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, aufgrund mehrerer Notrufe und einer deutlich sichtbaren Rauchsäule, erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe auf b2*Gebäudebrand.

Lage beim Eintreffen:

Beim Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs brannte der Eingangsbereich eines Einfamilienhauses bereits massiv. Erste Löschversuche der Polizei mit einem Pulverlöscher mussten aufgrund der starken Hitzestrahlung abgebrochen werden. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Dachstuhl sowie das Flachdach eines Anbaus ausgebreitet.

Einsatzmaßnahmen:

Einsatzleiter Stefan Karsten ließ sofort zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude vorgehen. Im Inneren herrschte Nullsicht. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Dachhaut zu öffnen.

Durch den gezielten Einsatz eines Strahlrohres, aus dem Korb, konnte in letzter Minute ein ausgedehnter Dachstuhlbrand verhindert und das Feuer auf den Dachbereich begrenzt werden.

Ein weiterer Trupp löschte offene Flammen im Traufbereich, während die Polizei umsichtig die umliegenden Gebäude räumte. Ein angrenzendes Gebäude musste belüftet werden.

Ergebnis:

Keine verletzten Personen

Straßen Schwanenkamp und Kranichring rund 2 Stunden voll gesperrt

„Feuer aus“ gegen 17:00 Uhr

Brandnachschau gegen 19:00 Uhr – keine Glutnester festgestellt

Gebäude unbewohnbar und teilweise einsturzgefährdet

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Einsatzstelle an Kriminalpolizei übergeben.(SK)

Bildnachweis: Wegner

Brand außerorts BAB 37

Am Samstagabend wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Heeßel und Schillerslage, der Stadt Burgdorf auf die Autobahn 37 alarmiert. Gemeldet waren zwei verunfallte PKW, davon einer im Vollbrand – die Lage war zunächst unklar.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Ein Fahrzeug stand lichterloh in Flammen, ein zweites war stark beschädigt gegen eine mobile Schutzplanke geprallt, die dabei erheblich verschoben wurde. Während die Kräfte aus Heeßel die Brandbekämpfung übernahmen, suchten wir nach möglichen weiteren Unfallbeteiligten.

Dabei konnte eine zunächst vermisste Person in der Böschung neben der Fahrbahn aufgefunden, gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

Insgesamt wurden zwei Personen leicht verletzt. Aufgrund des langen Trümmerfeldes ist von einer hohen Aufprallenergie auszugehen.

Im weiteren Verlauf sicherten wir die Einsatzstelle, banden ausgelaufene Betriebsstoffe, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und zogen mithilfe der Seilwinde unseres Rüstwagens die mobile Schutzplanke zurück, um die Fahrbahn Richtung Celle wieder freizugeben.

Besonderheit: Unser Löschgruppenfahrzeug steckte im Rückstau fest – direkt dahinter ein Streifenwagen der Autobahnpolizei. Wir brachten daher die Polizeibeamten mit unserem HLF zur Einsatzstelle, damit sie die Unfallaufnahme beginnen konnten. Nach Freigabe der Fahrspur fuhren unsere Einsatzkräfte den Streifenwagen anschließend noch zur Unfallstelle.

Die BAB 37 war während der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Im Einsatz: Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen, Löschfahrzeug

Weitere Kräfte: Feuerwehr Heeßel, Feuerwehr Schillerslage, Autobahnpolizei Garbsen, 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug (SK)

Bildnachweis: Reinhart