
Datum: 3. Juli 2026 um 20:15 Uhr
Alarmierungsart: DME
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten
Einsatzart: Technische Hilfeleistung > hba1 – Auslaufende Betriebsstoffe außerorts
Einsatzort: A7 Awb>Großburgwedel
Einsatzleiter: Stefan Karsten
Mannschaftsstärke: 14
Einheiten und Fahrzeuge:
Einsatzbericht:
Am Freitagabend wurden wir zunächst mit dem Stichwort hbi1 – auslaufende Betriebsstoffe auf die A7 alarmiert. Aufgrund des Umfangs der Lage wurde das Einsatzstichwort auf hba2 erhöht. Ein Pkw BMW war aus bislang ungeklärter Ursache von seinem Fahrstreifen abgekommen, ins Schleudern geraten und zunächst mit einem Gliederzug Actros sowie anschließend mit einem 16-Tonnen-Thermo-Lkw MAN kollidiert. Dabei wurde der Kraftstofftank des Lkw aufgerissen. Rund 800 Liter Diesel liefen nahezu vollständig aus. Das Trümmerfeld und die Verunreinigung erstreckten sich über eine Länge von rund 400 Metern. Die beiden Insassen des Pkw wurden leicht verletzt und mit zwei Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Die Fahrer der beteiligten Lkw blieben unverletzt. Wir fingen den auslaufenden Kraftstoff auf, dämmten ihn ein, dichteten den beschädigten Tank ab und verhinderten so ein weiteres Eindringen in das Erdreich. Außerdem stellten wir den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Wegen der großflächigen Dieselverunreinigung musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt werden. Die Anfahrt gestaltete sich durch eine nicht durchgehend gebildete Rettungsgasse deutlich schwieriger. Bei Stau gilt: Rettungsgasse sofort bilden – nicht erst, wenn Einsatzfahrzeuge im Rückspiegel auftauchen. Im Ferienreiseverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. (SK)










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