Alarmiert wurde eine hilflose Person hinter Tür. Nach 3 Minuten erfolgte der Alarmabbruch durch die Regionsleitstelle. Für uns kein Einsatz. (SK)
Bildnachweis: Symbolbild, KI generiert
Der erste Einsatz erreichte uns am heutigen Dienstag um 00:57 Uhr. Mit dem Stichwort B1 – Küchenbrand / Rauchentwicklung, 1 Person nicht ansprechbar (Brand mit Menschengefährdung, 1. Alarmstufe) wurden wir in die Hannoversche Straße alarmiert.
Vor Ort mussten wir auf dem Grundstück zunächst den Zugang suchen, da kein Einweiser bereitstand. Anschließend stellten wir einen verrauchten Flur sowie eine verrauchte Küche fest. Zwei Personen galten zu diesem Zeitpunkt noch als vermisst, weshalb wir uns gewaltsam Zugang zu einem Zimmer verschaffen mussten, da auf Klopfen niemand reagierte.
Im weiteren Verlauf stellte sich die Ursache der Verrauchung heraus:
Ein vergessenes Stück Pizza, das inzwischen komplett verkohlt war, wurde aus der Wohnung entfernt. Nach Belüftungsmaßnahmen sowie der Sichtung aller betroffenen Personen durch den Rettungsdienst konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Im Einsatz war der Löschzug Altwarmbüchen, bestehend aus Hilfeleistungslöschfahrzeug, Drehleiter und Löschfahrzeug, unter der Leitung von Stefan Karsten.
Neben unseren Kräften waren auch die Polizei mit zwei Funkstreifenwagen sowie der Rettungsdienst mit Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 02:00 Uhr beendet.
Bildnachweis: Karsten


Um 20:21 Uhr wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen über DME und Sirene zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.
Meldung: E-Call über Bosch – PKW in Leitplanke, nähere Umstände unklar
Die Einsatzstelle befand sich nicht – wie zunächst gemeldet – in Fahrtrichtung Kassel, sondern im Bereich des Kreuzes Kirchhorst in Fahrtrichtung Hamburg.
Vor Ort stellte sich die Lage glücklicherweise deutlich entspannter dar als angenommen:
Ein Mercedes-PKW hatte sich im Abfahrtsbereich gedreht und war mit dem Heck gegen eine Fahrbahnbegrenzung geprallt. Alle Insassen waren unverletzt und nicht eingeklemmt. Nach einer kurzen Untersuchung durch den Rettungsdienst konnten sie die Einsatzstelle eigenständig verlassen.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete den Bereich aus und betreute bis zum Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Fahrzeuginsassen, darunter ein Kleinkind, im Mannschaftsraum des HLF.
Im Einsatz war der Rüstzug Altwarmbüchen bestehend aus Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Rüstwagen und Löschgruppenfahrzeug sowie der Rettungsdienst und die Polizei.
Die Abfahrt auf die A37 in Richtung Hannover war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen rund 45 Minuten gesperrt.(SK)
Bildnachweis: Karsten


Am heutigen Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen zunächst mit dem Stichwort b1*Gebäudebrand – brennt Haus in den Kranichring alarmiert. Bereits auf der Anfahrt, aufgrund mehrerer Notrufe und einer deutlich sichtbaren Rauchsäule, erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe auf b2*Gebäudebrand.
Lage beim Eintreffen:
Beim Eintreffen des Hilfeleistungslöschfahrzeugs brannte der Eingangsbereich eines Einfamilienhauses bereits massiv. Erste Löschversuche der Polizei mit einem Pulverlöscher mussten aufgrund der starken Hitzestrahlung abgebrochen werden. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Dachstuhl sowie das Flachdach eines Anbaus ausgebreitet.
Einsatzmaßnahmen:
Einsatzleiter Stefan Karsten ließ sofort zwei Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung ins Gebäude vorgehen. Im Inneren herrschte Nullsicht. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Dachhaut zu öffnen.
Durch den gezielten Einsatz eines Strahlrohres, aus dem Korb, konnte in letzter Minute ein ausgedehnter Dachstuhlbrand verhindert und das Feuer auf den Dachbereich begrenzt werden.
Ein weiterer Trupp löschte offene Flammen im Traufbereich, während die Polizei umsichtig die umliegenden Gebäude räumte. Ein angrenzendes Gebäude musste belüftet werden.
Ergebnis:
Keine verletzten Personen
Straßen Schwanenkamp und Kranichring rund 2 Stunden voll gesperrt
„Feuer aus“ gegen 17:00 Uhr
Brandnachschau gegen 19:00 Uhr – keine Glutnester festgestellt
Gebäude unbewohnbar und teilweise einsturzgefährdet
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Einsatzstelle an Kriminalpolizei übergeben.(SK)
Bildnachweis: Wegner









Am heutigen Dienstag wurde die Feuerwehr Altwarmbüchen gegen 16:00 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Füllenfeldstraße alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete h*Hilfeleistung*PKW abgestürzt in Graben*.
Vor Ort stellte sich die Lage deutlich dramatischer dar:
Ein Jeep Grand Cherokee war aus bislang ungeklärten Gründen von einem Parkdeck gestürzt. Nachdem er einen Bordstein überfuhr und einen Zaun sowie Büsche durchbrach, kam das Fahrzeug rund 2,5 Meter tiefer nahezu senkrecht mit der Front nach unten zum Stehen.
Beide Insassen waren beim Eintreffen der Feuerwehr im Fahrzeug eingeschlossen und leicht verletzt.
Zur Sicherung wurde das Fahrzeug zunächst mit Spanngurten gegen weiteres Abrutschen fixiert.
Im Anschluss konnten die Einsatzkräfte mithilfe einer Rettungsplattform und Spineboards die Personen über die Beifahrerseite schonend retten.
Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt und die Einsatzstelle abschließend der Polizei übergeben.
Der Fahrer konnte nach einer Untersuchung den Rettungswagen selbstständig verlassen.
Seine Begleitung wurde mit einem zweiten RTW zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Der Einsatz war nach rund 1,5 Stunden beendet.
Im Einsatz befanden sich das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20), das Löschgruppenfahrzeug (LF 20), zwei Rettungswagen sowie die Polizei, unter der Leitung von Stefan Karsten. (SK)
Bildnachweis: Korte, Teuber, Krafft






Einsatz Nr. 4 binnen 24 Stunden mit dem Stichwort b1 – Brand 1. Alarmstufe beendete die ohnehin kurze Nachtruhe und alarmierte uns gegen 06:35 Uhr in die Steller Straße zum dortigen Pfarrgebäude.
Da es sich um das primäre Einsatzgebiet der Feuerwehr Kirchhorst-Stelle handelte, fuhren wir zur Unterstützung mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug und der Drehleiter an. Einsatzleiter Lars Knoche erkundete den Bereich, konnte jedoch keinen Auslösegrund feststellen.
Die Feuerwehr Kirchhorst-Stelle war mit zwei Löschfahrzeugen vor Ort. Nach rund 30 Minuten konnten alle den Einsatz beenden und wieder einrücken. (SK)
Bildnachweis: Karsten