Eine weitere Person lag hilflos auf einem Balkon. Da ein Zugang über die Wohnung nicht möglich war, wurde der Balkon mit einer Steckleiter erreicht. Die Einsatzkräfte halfen der Person auf und übergaben sie an den Rettungsdienst.(SK)
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Ausgelöste Brandmeldeanlage
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Gasgeruch
Am 07.08.2026 wurden wir gegen 13 Uhr mit dem Stichwort „Gasgeruch – brennbar“ zum Parksee Lohne alarmiert. Eine aufmerksame Besucherin hatte im hinteren Bereich des Sees einen gasähnlichen Geruch wahrgenommen. Wir rückten mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem Rüstwagen aus. Ein Trupp erkundete den Bereich und führte Messungen durch. Zeitweise war ein leichter gasähnlicher Geruch wahrnehmbar, eine Gaskonzentration konnte jedoch nicht nachgewiesen werden. Da in der Nähe eine Hochdruckleitung verläuft, wurde der Energieversorger Avacon hinzugezogen. Auch dessen Mitarbeiter nahmen den Geruch zeitweise wahr, konnten jedoch keine Ursache feststellen. Anschließend weiteten wir die Suche aus und kontrollierten auch die Flüssiggasanlagen auf dem benachbarten Campingplatz. Sämtliche Kontrollen blieben ohne Befund. Der Einsatz wurde daraufhin beendet. Die Ursache des Geruchs konnte nicht festgestellt werden. (SK)
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Verkehrsunfall auf der A7
Am Freitagabend wurden wir zunächst mit dem Stichwort hbi1 – auslaufende Betriebsstoffe auf die A7 alarmiert. Aufgrund des Umfangs der Lage wurde das Einsatzstichwort auf hba2 erhöht. Ein Pkw BMW war aus bislang ungeklärter Ursache von seinem Fahrstreifen abgekommen, ins Schleudern geraten und zunächst mit einem Gliederzug Actros sowie anschließend mit einem 16-Tonnen-Thermo-Lkw MAN kollidiert. Dabei wurde der Kraftstofftank des Lkw aufgerissen. Rund 800 Liter Diesel liefen nahezu vollständig aus. Das Trümmerfeld und die Verunreinigung erstreckten sich über eine Länge von rund 400 Metern. Die beiden Insassen des Pkw wurden leicht verletzt und mit zwei Rettungswagen in umliegende Kliniken transportiert. Die Fahrer der beteiligten Lkw blieben unverletzt. Wir fingen den auslaufenden Kraftstoff auf, dämmten ihn ein, dichteten den beschädigten Tank ab und verhinderten so ein weiteres Eindringen in das Erdreich. Außerdem stellten wir den Brandschutz sicher und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei ab. Wegen der großflächigen Dieselverunreinigung musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt werden. Die Anfahrt gestaltete sich durch eine nicht durchgehend gebildete Rettungsgasse deutlich schwieriger. Bei Stau gilt: Rettungsgasse sofort bilden – nicht erst, wenn Einsatzfahrzeuge im Rückspiegel auftauchen. Im Ferienreiseverkehr kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. (SK)










Bildnachweis: Stolorz
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Der letzte Übungsdienst vor der Sommerpause war gerade vorbei, der Grill lief bereits – dann ging erneut der Melder. Weil HLF und Drehleiter noch am Feuerwehrhaus besetzt waren, konnten wir unmittelbar ausrücken. Die Polizei war bereits vor Ort. Da zu der Person kein Kontakt möglich war und das Gebäude erheblich gesichert war, verschafften wir uns über ein Fenster gewaltsam Zugang. Im Inneren fanden wir die Person hilflos vor. Der Rettungsdienst übernahm sofort die medizinische Versorgung und transportierte sie anschließend in ein Krankenhaus. Nach Abschluss unserer Maßnahmen übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei. Diese sicherte das Eigentum bis zum Eintreffen der Angehörigen.(SK)



Bildnachweis: Krafft
Wasserrettung am Parksee Lohne
Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.
Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.
Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.
Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.
Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.
Im Einsatz waren:
Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.
Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)







