Personensuche im Wasser

Um 09:37 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Isernhagen H.B., Altwarmbüchen, Isernhagen N.B. mit dem ELW sowie Isernhagen K.B. mit dem GW-Betreuung zum Hufeisensee alarmiert. Weitere Kräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei kamen im Verlauf hinzu.

Auslöser war die Meldung, dass nach dem Schwimmen möglicherweise eine Person vermisst werde. Vier weitere Schwimmer hatten das Wasser beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits eigenständig verlassen. Nach übereinstimmenden Angaben soll eine Person in Richtung der Bojen die Hand gehoben haben und anschließend nicht mehr gesehen worden sein.

Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte gegliedert. Taucher der Feuerwehren Burgdorf und Lohnde sowie der DLRG suchten unter Wasser. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten den Uferbereich und suchten das flache Wasser mit Menschenketten ab. Zeitweise waren sechs Boote sowie bis zu 98 Einsatzkräfte vor Ort – Polizeikräfte nicht eingerechnet.

Unterstützt wurde die Suche durch eine Drohne der DLRG Langenhagen und zeitweise durch den Polizeihubschrauber PHÖNIX. Zwei Sonarboote überprüften zudem gezielt mögliche Verdachtspunkte.

Da keine Person aufgefunden und auch keine konkrete Vermisstenmeldung bestätigt werden konnte, wurde die Suche gegen 12 Uhr ohne Feststellung beendet.(SK)

Unwetter Vollalarm

Eine arbeitsreiche Nacht liegt hinter den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Isernhagen.

Zwischen 23:45 Uhr am 13. Juli und den frühen Morgenstunden des 14. Juli 2026 mussten im Gemeindegebiet insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze abgearbeitet werden. Besonders betroffen war Altwarmbüchen.

Innerhalb kürzester Zeit fielen auf einem eng begrenzten Gebiet rund 60 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter. Solche Wassermengen bringen selbst eine leistungsfähige Kanalisation innerhalb weniger Minuten an ihre Grenzen.

Den Schwerpunkt der Einsätze bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller. Die Einsatzkräfte unterstützten die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner und setzten unter anderem Schmutzwasserpumpen ein.

Aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens in der gesamten Region Hannover war die Regionsleitstelle zeitweise stark belastet. Um die Einsatzbearbeitung innerhalb des Gemeindegebietes sicherzustellen und die Leitstelle zu entlasten, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.

Von dort aus koordinierte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen gemeinsam mit der Einsatzleitung die eingehenden Schadensmeldungen und den Einsatz der verfügbaren Kräfte.

Eine größere Einsatzstelle befand sich am Möbelhaus Höffner. Dort war die Tiefgarage infolge eines technischen Defekts erheblich mit Wasser vollgelaufen. Mit drei Pumpen wurde das Wasser aus der Tiefgarage gefördert und eine weitere Ausbreitung verhindert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.

Ein großes Dankeschön an alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte für ihren engagierten Einsatz in dieser Nacht sowie an die Bevölkerung für ihr Verständnis und die gute Zusammenarbeit an den zahlreichen Einsatzstellen.

Auch bei außergewöhnlichen Wetterlagen sind wir gemeinsam für Isernhagen im Einsatz. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Personensuche im Wasser

Am Sonntagabend erhielt die Polizei den Hinweis, dass eine Person zum Schwimmen in den Hufeisensee gegangen, anschließend jedoch nicht wieder aus dem Wasser gekommen sei.

Nachdem die Lage vor Ort zunächst nicht abschließend geklärt werden konnte, wurde die Feuerwehr gegen 23:15 Uhr mit dem Stichwort „HW2 – Personensuche im Wasser, groß“ alarmiert. Daraufhin rückte ein Großaufgebot an Einsatz- und Spezialkräften zum Hufeisensee aus.

Vor Ort wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Boote und Taucher gingen ins Wasser. Im Erstangriff suchten Einsatzkräfte den ufernahen Bereich zusätzlich in einer Menschenkette ab. Die Badestellen sowie die Ein- und Ausstiegsbereiche der Taucher wurden großflächig ausgeleuchtet.

Auch der Polizeihubschrauber PHÖNIX suchte den See und die angrenzenden Bereiche mit einer Wärmebildkamera ab. Zusätzlich kam ein Sonarboot zum Einsatz. Sämtliche Suchmaßnahmen blieben ohne Feststellung.

Gegen 2 Uhr wurden die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegenstände, die zunächst am Ufer aufgefunden worden waren, konnten im Verlauf des Einsatzes einer Person zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizei.

Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 2:30 Uhr wieder ein. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Ausgelöster Rauchwarnmelder – Angebranntes Essen

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder führte am Montagabend zur Alarmierung mehrerer Ortsfeuerwehren. Da niemand in der betroffenen Wohnung anwesend war, musste die Tür durch die Feuerwehr geöffnet werden. In der Wohnung stellten die Einsatzkräfte Brandgeruch und eine leichte Verrauchung fest. Ursache waren im Backofen vergessene Fischstäbchen. Die Nachbarn des Mehrfamilienhauses hatten ihre Wohnungen vorbildlich bereits verlassen. Nach dem Einsatz eines Drucklüfters konnte die Wohnung rauchfrei an die Polizei übergeben werden.(SK)

Bildnachweis: Saupe, Karsten

Wasserrettung am Parksee Lohne

Am heutigen Freitag wurden wir um 15:15 Uhr zu einer Wasserrettung mit Menschengefährdung an den Parksee Lohne mit dem Stichwort hw2*Kind im Wasser vermisst* alarmiert.

Vor Ort begann unmittelbar eine umfangreiche Suche nach dem vermissten Kind. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei suchten gemeinsam mit Tauchern sowie zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern den See ab. Kräfte gingen ins Wasser, bildeten Suchketten und unterstützten die Suche unter großem persönlichem Einsatz.

Trotz des schnellen Handelns und aller Bemühungen kam jede Hilfe zu spät.

Alle Beteiligten – Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie die zivilen Helferinnen und Helfer – haben unter den hohen Temperaturen alles gegeben und alles versucht. Es hat an diesem Tag dennoch nicht gereicht.

Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen, Angehörigen und allen Menschen, die dem Kind nahestanden. Ebenso denken wir an alle Einsatzkräfte und zivilen Helferinnen und Helfer, die diesen Einsatz miterleben mussten.

Im Einsatz waren:

Feuerwehr Altwarmbüchen, Feuerwehr Isernhagen N.B. mit ELW-Komponente, Feuerwehr Isernhagen H.B., Feuerwehr Isernhagen K.B., der Wasserrettungszug der Wache 4 der Berufsfeuerwehr Hannover, die Tauchergruppen der Feuerwehren Burgdorf, Sehnde und Lohnde, der Rettungshubschrauber Christoph 4, Rettungsdienst, Polizei sowie der Polizeihubschrauber Phönix.

Wir bitten eindringlich darum, die Privatsphäre der betroffenen Familie zu respektieren und von Spekulationen abzusehen.(SK)

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Um 06:27 Uhr rückte eine Drehleiter-Kleinalarmgruppe nach Neuwarmbüchen aus. In einem Wohngebäude hatten ein Rauchwarnmelder ausgelöst und Brandgeruch war wahrnehmbar. Vor Ort bestätigte sich ein bereits erloschener Kleinbrand im Badezimmer. Der Bereich wurde durch einen Trupp kontrolliert und anschließend belüftet. Danach konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. (SK)

Ausgelöster Rauchwarnmelder

Ein Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus hatte über einen längeren Zeitraum ausgelöst. Bei der Erkundung konnten weder Rauch noch Feuer festgestellt werden. Auch ein Auslösegrund war nicht erkennbar. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht erforderlich.(SK)

Verrauchte Wohnung – Angebranntes Essen

Zunächst wurde die Feuerwehr Isernhagen HB und die Drehleiter aus Altwarmbüchen zu einer Rauchentwicklung aus einer Haustür alarmiert. Da auf der Anfahrt weitere Notrufe über einen möglichen Gebäudebrand mit Menschengefährdung eingingen, wurde das Einsatzstichwort auf B2 erhöht und weitere Kräfte alarmiert. Bei der ersten Erkundung bestätigte sich die Rauchentwicklung. Alle Bewohner hatten das Gebäude jedoch bereits verlassen. Ursache war angebranntes Essen auf dem Herd. Der Kräfteansatz konnte daraufhin zügig auf die zuständige Feuerwehr Isernhagen HB reduziert werden. (SK)

Bildnachweis: Karsten

Zimmerbrand

Am Montagmorgen wurden zunächst die Feuerwehr Isernhagen KB sowie die Drehleiter der Feuerwehr Altwarmbüchen zu einem gemeldeten Badezimmerbrand alarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Stichwort auf B2 – Feuer Gebäude erhöht. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Isernhagen FB, NB, HB sowie Neuwarmbüchen nachalarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein Brand in einem Badezimmer eines Wohnhauses, das sich derzeit noch im Rohbau befindet. Der betroffene Raum stand schnell im Vollbrand. Die Rauchentwicklung breitete sich auf das gesamte Gebäude aus. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer rechtzeitig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den Dachstuhl verhindert werden. Im Gebäude befanden sich mehrere Gasflaschen. Diese konnten rechtzeitig gesichert werden. Da sich im Gebäude zudem Baustützen befanden und diese durch das Feuer beschädigt wurden, wurde ein Fachberater Statik hinzugezogen. Dieser sollte beurteilen, ob eine Einsturzgefährdung des Gebäudes besteht. Das Gebäude wurde stromlos geschaltet, außerdem wurde die Wasserversorgung abgestellt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Isernhagen KB, FB, NB, HB, Altwarmbüchen und Neuwarmbüchen mit rund 65 Einsatzkräften. Insgesamt kamen 3 Trupps unter Atemschutz zum Einsatz, 9 weitere standen in Bereitstellung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursacheaufgenommen. (SK)

Bildnachweis: Feuerwehr Isernhagen

Dachstuhlbrand

Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr zu einem gemeldeten Gebäudebrand nach Isernhagen NB alarmiert. Zunächst lautete das Einsatzstichwort B1 – Feuer (Gebäude). Bereits nach kurzer Zeit bestätigte sich ein Brand im Dachbereich einer Scheune, sodass die Alarmstufe auf B2 – Dachstuhlbrand erhöht wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es im Dachbereich der Scheune. Ersthelfer hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr einen Minibagger aus der Halle gefahren und erste Löschmaßnahmen mit Feuerlöschern eingeleitet.

Die Kräfte aus Isernhagen NB leiteten umgehend die Brandbekämpfung ein. Die Drehleiter aus Altwarmbüchen kam zur Brandbekämpfung und später zu den Nachlöscharbeiten im Dachbereich zum Einsatz. Die Feuerwehr Isernhagen HB stellte mit beiden Löschfahrzeugen die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicher.

Das Feuer konnte gegen 22:10 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Um 23:14 Uhr wurde offiziell „Feuer aus“ gemeldet. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten, unter anderem über die Drehleiter sowie durch das gezielte Aufnehmen der Dachhaut, um versteckte Glutnester abzulöschen.

Trotz des schnellen Eingreifens brannte der Dachbereich der Scheune vollständig aus. Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte jedoch ein Übergreifen auf eine direkt angrenzende weitere Scheune erfolgreich verhindert werden.

Zwei Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation und wurden ambulant im Krankenhaus behandelt.

Zur Einsatzstellenhygiene wurde der Gerätewagen aus Neuwarmbüchen hinzugezogen.

Die Straße Am Ortfelde war von 22:00 Uhr bis ca. 00:30 Uhr vollständig gesperrt.

Der Einsatz konnte gegen 01:30 Uhr beendet werden.

Bildnachweis: Krafft, Karsten